Rechtsbruch durch die Aachener Polizei

17. März 2016 | Veröffentlicht von PM-Antikriegsbündnis / ws, Keine Kommentare

Gericht bestätigt: Rechtsbruch durch die Aachener Polizei

Das Verwaltungsgericht Aachen musste sich gestern mit Vorfällen während der Karlpreisverleihung am 14. Mai 2015 an Martin Schulz beschäftigen. Die Polizei hatte Mitgliedern des Antikriegsbündnis den Zutritt zu dem public viewing der Stadt auf dem Markt verweigert. Begründung war: sie führten Plakate „Schluss mit der Einkreisungspolitik gegen Russland“ oder „Frieden mit Russland statt Marsch in den nächsten Weltkrieg“ mit sich. Das Gericht stellte fest, dass diese Verweigerung rechtswidrig war. Es gab der Klage des Vertreters des Antikriegsbündnis recht. (Hier ein link zu einem ausführlichen Artikel vom Anti-Kriegs-Bündnis zu dem schriftlichen Urteil)> Weiterlesen

Neue Serie – „Bürger demaskieren Schönsprech der Behörden“

15. März 2016 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Folge I: Mutter demaskiert die Unfähigkeit beim Katastrophenschutz inkompetenter Behördenvertreter

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Schaum auf einem Palm-Bier

Das Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen wurde wiederholt durch BürgerInnen über Telefonate oder Schriftwechsel mit Behörden informiert die zeigen, wie erschreckend inkompetent, verlogen oder beschönigend Behörden auf die Sorgen wegen der AKWs in unserer Region dieser Menschen reagieren.
Als kraz dokumentieren wir hier solch einen Briefwechsel.> Weiterlesen

Jobcenter Aachen: Kein Anlass zur Freude

14. März 2016 | Veröffentlicht von Heinz Richrath / ws, Keine Kommentare

Protestaktion der Aachener Linkspartei vor dem Jobcenter

Kraz 009Donnerstag morgen 10 Uhr. Jobcenter Aachen: Die Sonne strahlt. Doch der Anlass, aus dem Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Soziales der Linkspartei, wie so oft in den letzten Jahren, einen Proteststand vor dem Jobcenter aufgebaut haben, gibt keinen Anlass zur Freude.
Unbemerkt von der Öffentlichkeit …> Weiterlesen

Urenco beliefert belgische AKW-Betreiber !

14. März 2016 | Veröffentlicht von Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen / ws, Keine Kommentare

„Uranexporte aus Urananreicherungsanlage Gronau sofort einstellen“

Das sagt der Jura-Professor: NRW-Landesregierung ist zum Handeln verpflichtet und Westpol meldet: Urenco beliefert belgische AKW-Betreiber.

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern als Reaktion auf einen Bericht des WDR-Magazins Westpol vom gestrigen Sonntag von der NRW-Landesregierung, sofort den Export von angereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau für die belgischen Pannenreaktoren sowie für andere ausländische AKW einzustellen. > Weiterlesen

Antwerpen: ‚5 jaar Fukushima – tijd om het roer om te gooien‘

13. März 2016 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Gemeinsam mit Belgiern: über dreihundert AachenerInnen in Antwerpen gegen Doel

DSCF1972 Bei kalten Temperaturen aber strahlenden klarem Himmel versammelten sich am Samstag knapp 1.000 TeilnehmerInnen in Antwerpen zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung. Anlass war der 5 Jahrestag des Super-GAUs von Fukushima, aber das eigentliche Ziel der Aktion war die sofortige Schließung von Doel 3, einem der beiden Bröckel-AKWs in Belgien. > Weiterlesen

Ätzurteil zu Tihange 2 & Doel 3

9. März 2016 | Veröffentlicht von Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen / ws, Keine Kommentare

Belgisches Gericht erlaubt den Weiterbetrieb von Tihange 2 und Doel-3

Soeben haben wir leider von unseren KollegInnen aus der belgischen Anti-Atomkraft-Bewegung erfahren, dass das belgische Gericht (siehe hier zur Beschreibung der Klage) entschieden hat, dass der Bröckel-Reaktor Tihange 2 doch weiterlaufen darf. (Hier auf französische, die dt. Übersetzung folgt hoffentlich)
Das belgische Gericht hat den Dringlichkeitsantrag von Nucléaire Stop Kernenergie zur Sofortschließung von Tihange 2 und doel 3 abgeschmettert, der Antrag sei zulässig, aber nicht begründet. Die FANC hätte ja schon alles untersucht. > Weiterlesen

Belgien erhöht die Sicherheit von Tihange zwischen 7.000 bis zu 14.000%

8. März 2016 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Belgien lässt AKWs von 140 Soldaten bewachen

Schweizer Handelszeitung meldet am 04.03.2016 : Belgien setzt ab sofort seine Armee ein, um Atomanlagen vor Terroranschlägen zu schützen.
Das Innenministerium erklärte am Freitag, rund 140 Soldaten würden die zwei Atomkraftwerke (AKW) Tihange und Doel schützen sowie auch Forschungseinrichtungen und Atomlager.
Daneben werde eine Spezialtruppe der Polizei gebildet und ausgebildet, um diese Aufgaben später zu übernehmen. Der Einsatz der Soldaten soll diese Zeit überbrücken.> Weiterlesen

Zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

7. März 2016 | Veröffentlicht von Robert Borsch-Laaks / ws, Keine Kommentare

Wenn die Tage sich jähren…

Demo-Doel-16Liebe Anti-Tihange-Gemeinde,
heute vor 5 Jahren war die Welt noch in Ordnung. Wir wussten nichts von den belgischen AKW vor unserer Haustüre. Ok, wir kämpften noch unverdrossen gegen die schon in Berlin beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen AKW: Und unsere Hoffnung galt einem Kippen der Mehrheiten im Atomland No. 1 in BaWü.
Bundesweit bereiteten Initiativen für den 12. März 2011 eine 60 km lange Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart (21) vor. Dass diese mutige Aktion einen Tag davor durch die ersten Nachrichten aus Fukushima einen unerwarteten (und ungewollten) Nachdruck bekam, setzte die Umkehr zum deutschen (Teil)Ausstieg in Gang.> Weiterlesen

Der radioaktive Überholer

3. März 2016 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Eine Beobachtung aus dem Leben:

radioaktiveÜberholer-2am 1.3.2016 auf der A4 Richtung Köln, französischer Kleintransporter mit Radioaktivkennzeichnung auf dem Auto
brettert mit +140 Km/h und überholt ständig.
==> Was passiert, wenn der seine Ladung über die BAB kippt?
==> Wer kümmert sich um die „Zähmung“ solche Gefahrentransporte?
==> Regelt das alles der „freie Markt“ nach der Devise: wer fährt am billigsten?> Weiterlesen

Expertenmeinung: Betrieb vom AKW Tihange fragwürdig!

3. März 2016 | Veröffentlicht von Cédric Vallet / ws, Keine Kommentare

Minderheit der Expertenkommission widerspricht dem Betrieb von Bröckel-AKW-Tihange 2 !

Für die Genehmiigung zum Wiederanfahren des AKW Tihange 2 war seitens der FANC eine Voraussetzung, dass eine Expertenkommission entsprechende Zustimmung erteilen solle. Diese Expertenkommission hatte aber nicht einstimmig beschlossen, sondern es hatte ein Minderheitsvotum gegeben. Das wurde heute in der belgischen Wochenzeitung „Le Vif“ veröffentlicht. Die kraz veröffentlicht hiermit diesen Text als deutsche Übersetzung. (Der französischsprachige Originaltext ist hier nachzulesen)> Weiterlesen