Führungsriege der RWTH will Studiengebühren
19. April 2012 | Veröffentlicht von Anne Waldgraf / jw, Keine KommentareRWTH-Rektorat konservativer als die NRW CDU. Das leidige Thema der Studiengebühren.
RWTH-Rektorat konservativer als die NRW CDU. Das leidige Thema der Studiengebühren.
Die Sonne scheint in der Kölner Südstadt, zwar ist es etwas kühl, aber das verdirbt den knapp 2000 Fußballfans diesen Tag nicht, denn es ist Derbyzeit im Südstadion. Der SC Fortuna Köln trifft auf die Amateure des 1. FC Köln.
Die Auseinandersetzung mit Herrn Peikert zeigt, dass die Auseinandersetzung mit Stolberg eine weitaus schwierigere ist.
Herr Peikert hat natürlich recht, dass es erfreulich ist, dass das Stolberger Bündnis gegen Radikalismus 900 Menschen mobilisieren konnte. Jedoch gibt es drei Aspekte die man dabei betrachten muss, welche Herr Peikert völlig übersieht.
Wir hatten im Artikel „Blockadebündnis durchkreuzt Polizeitaktik“ über eine Aktion berichtet, bei der Detlef Peikert, Aachen für das Bündnis „Stolberg Nazifrei“ die Kundgebung angemeldet hat. Er hat dabei andere Erfahrungen gemacht als die, die Markus Dahlem in der kraz am 13.4.12 veröffentlicht hat. Detlef schreibt:
Die Auseinandersetzung um das „Gedicht“ von G. Grass hat auch in der Aachener Friedens- und Anti-Kriegs-Szene Wellen geschlagen. Es gibt Stimmen, die an G.Grass eine Grußadresse senden wollen „für seinen Mut, der offiziellen Kriegsideologie zu widersprechen“.
Am letzten Samstag, 07.04.2012, fand der jährliche Aufmarsch der Neonaziszene in Stolberg statt, für den der Tod eines jungen Mannes als Vorwand dient. Wer jedoch die Aufmärsche der letzten Jahre beobachtet hat, weiß, dass die militanten Neonazis mit ihnen lediglich ihre menschenverachtende Propaganga verbreiten wollen.
Wiedereinmal wollten am 7. April Faschisten durch Stolberg ziehen, um bei dem sogenannten „Trauermarsch“ den Tod eines Jugendlichen für ihren Rassismus auszunutzen.
Pressemitteilung der SDAJ Aachen
Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Aachen ruft die Stolberger Bevölkerung auf, sich am 7. April den Nazis in den Weg zu stellen.
Am 4. April wollten Faschisten einen Fackelmarsch durch Stolberg vollziehen. In guter NS-Manier wollten die Nazis durch die Stolberger Nacht ziehen und so Angst und Terror bei den Stolbergerinnen und Stolbergern verbreiten.
Das Bündnis Stolberg Nazifrei versteigert ein Trikot des Fussballvereins St. Pauli mit den original Unterschriften der Spieler. Laut Aussagen der Bündnissprecher hat der Verein das Trikot dem Bündnis geschenkt, umso die Arbeit gegen die seit 2008 jährlich im April stattfindenden Aufmärsche der Faschisten zu unterstützen. Der Verein St. Pauli fällt immer wieder positiv durch sein soziales Engagement, besonders im Kampf gegen Faschisten auf.