BUTTER STATT KANONEN!
12. Juni 2026 - 16:00 bis 18:00
Geldwäscherbrunnen, Hartmanstrasse
Schluss mit den Kriegsvorbereitungen! Schluss mit dem Sozialabbau
Man kann es bald nicht mehr hören: Der Reformstau muss enden, die Reformen müssen endlich beschlossen werden, bei der Kranken- und Pflegeversicherung, bei der Rentenreform, beim Elterngeld usw.
Bei Reformen dachte man bisher immer, dass etwas besser wird. Heute geht jeder in Deckung, wenn Merz eine Reform ankündigt: jeder weiß, es wird alles schlechter: länger arbeiten als 8 Stunden und Rente erst mit 70! – Elterngeld und Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung kürzen oder Beiträge erhöhen usw. Die Studenten sollen wieder keine Bafög-Erhöhung erhalten, CSU-Ministerin Bär ätzt: „Es wird kein Vollkasko-Studium geben“. Selbst die von der EU beschlossene inhumane Verfrachtung Geflüchteter mit ihren Kindern in geschlossene Lager in Nicht-EU-Staaten wird als Reform verkauft.
Warum? Weil alles unbezahlbar sei, sagen sie, weil kein Geld da sei.
Wirklich kein Geld da?
Es gibt alleine in Deutschland 172 Milliardäre und 5000 Millionäre mit einem Besitz von mehr als 100 Mio Euro. Sie alle haben ihr Vermögen ihren Beschäftigten zu verdanken oder einer Erbschaft. Die Bedingungen sind für Reiche und Superreiche gut wie nie: Aktiengewinne und Dividenden explodieren, derSpitzensteuersatz auf Einkommen liegt seit 2005 bei 42% und war unter Kanzler Kohl mit 56% noch 14% höher, eine Vermögenssteuer gibt es seit 1997 nicht mehr.
Als Mantra verkünden Parteien und Presse: „unserer“ Wirtschaft müsse es besser gehen, wir müssten dazu eben den Gürtel enger schnallen. Doch wer ist „unsere Wirtschaft“, wer ist „wir“?
Wirklich kein Geld da?
Noch nie hatte eine Bundesregierung mehr Geld zur Verfügung als die Merz-Regierung. Mit dem Bundeshaushalt und den Milliarden aus den Sonder“Vermögen“ stehen für 2027 insgesamt 629 Milliarden Euro zur Verfügung. 105 Mrd. Mehr als 2026. waren es 524,5 Milliarden
Geld ist genug da! und wir wissen es alle: Für Panzer und Kampfflugzeuge, für Drohnen und Fregatten, für Soldaten und Kasernen. Statt für die Menschen im Land werden Hunderte Milliarden Euro in Rüstung und Kriegsvorbereitung und in klimaschädliche Subventionen gesteckt.
Alternativlos, sei das und schuld sei Russland, das spätestens 2029 die NATO angreifen wird und wir uns deshalb kriegstüchtig machen müssen, so schallt es aus Medien und von der Politik.
Russland gelingt es nicht, in der Ukraine seine Minimalziele zu erreichen und soll aber planen, die NATO anzugreifen, die militärisch wesentlich mehr Soldaten und Kriegsgerät hat. (siehe hier: https://www.greenpeace.de/frieden/kraeftevergleich-nato-russland)
Das ist absurd und dient den Großmachtphantasien der Herren Merz und Klingbeil., die unisono und zunehmend lauter verkünden, dass Deutschland als drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt seine Interessen militärisch absichern müsse. Und es dient auch dazu, gegen Russland eine militärische Option aufzubauen.
Deutschland ist nicht nur führend bei der Ablehnung jeglicher Gespräche mit Russland, sondern auch bei der militärischen Aufrüstung der Ukraine mit technischem Know How. So kann die Ukraine Ziele in Russland über tausende Kilometer angreifen. Deutschland als militärische Führungsmacht in Europa lässt nicht nur Russen Revanchismus fürchten. Auch in anderen europäischen Ländern ist man zunehmend irritiert….
- Wir aber sagen NEIN!! Wir protestieren gegen eine Politik, die Hochrüstung und Krieg für alternativlos erklärt!
- Wir sagen Nein zur Politik der Verelendung, die mit einem angeblich bevorstehenden Angriff Russlands und notwendiger Kriegsvorbereitung begründet wird.
Wir fordern
- Schluss mit den wahnwitzigen Rüstungsausgaben! Schluss mit dem Sozialabbau!
- Geld für Menschen statt für todbringende Kriegsgeräte!
- Verhandlungen mit Russland, statt Kriegsvorbereitungen
- Kriegsgegner statt Jugendoffiziere in die Schulen.
Das Antikriegsbündnis Aachen ruft auf zu Protestaktionen beginnend am Geldbrunnen Ecke Münsterplatz/Ursulinerstraße
Beginn: 12.Juni 2026 ab 16 Uhr
Die Protestaktion sieht so aus: Es werden ca. 15 großformatige Plakate DIN A 1 im Abstand von ca. 5 Metern gut sichtbar für Autofahrer und Passanten am Straßenrand hochgehalten. Auf den Tafeln wir die Kritik an der Bundesregierung plakativ dargestellt. Begleitet wird dies durch Lautsprecherdurchsagen.
Nach der Auftaktaktion am Geldbrunnen ziehen wir weiter zu vier weiteren Aktionen vor die
- Deutschen Bank, Ecke Ursulinerstr./Peterstraße, dann
- Peterstr./Komphausbadstraße zum
- Willy Brandt-Platz Abschluss dann
- Heinrichsalle vor dem SPD-Büro
V.i.S.d.P.G.: Rudolf Gottfried, Amyastr. 83, akbac@posteo.de