Trotz Corona: Leerstand in Aachener Kliniken !

4. April 2020 | Veröffentlicht von

Corona-Meldungen aus dem hiesigen Gesundheitswesen

Aus zwei Aachener Kliniken haben wir Informationen erhalten, dass dort zwar auf die ganz große Corona-Welle gewartet wird und dass dort wirklich alles Erdenkliche für eine Vorbereitung darauf gemacht wurde – aber diese Welle wurde bisher keineswegs gesichtet!
Unser Redakteur Schumacher hat sich mit seiner Behauptung – Corona- und Grippe-Welle entsprechen sich in ihren jeweiligen Verläufen weitgehend – schon sehr deutlich „geoutet“!
Zur Zeit schauen in Aachen jedenfalls  viele gebannt darauf, was denn nun “ Wirklichkeit“ wird: Schwappt die Riesen-Krankheits-Welle über uns? Dann hätten wir in der kraz eine ganz böse Fehleinschätzung veröffentlicht. Falls diese Welle aber nicht auftritt, dann laufen da im Vorfeld sehr eigenartige Dinge ab:

Meldung aus einem Stolberger Krankenhaus

„Im Stolberger Krankenhaus herrscht ‚Ebbe’…. Kein (coronahysterisierter) Mensch legt sich in der jetzigen Paniksituation ins Krankenhaus in Stolberg oder lässt sich operieren…..
Trotzdem sind die Verantwortlichen in der Klinikleitung in einer komfortablen Lage:
Der Staat (die Krankenkassen?) zahlt für jedes vorgehaltene – auch nicht genutzte !!!!!- Intensivbehandlungsbett € 580,–/Tag. Das ist sehr schön!“ (Der Name liegt der kraz vor)

==> Hieraus ergibt sich eine für die kraz Redaktion ungeklärte Frage:
Gibt’s diese Zahlungen durch den Staat auch an „private Kliniken“??
Falls ja, dann wäre das ja ein vorzügliches und sehr kluges Geschäftsmodell!

Auch aus dem Franziskus-Krankenhaus erreicht uns ein Schreiben

… ich wende mich mit dem Anliegen an Sie, sich für die Beendigung der Anti-Covid-19-Massnahmen einzusetzten….
Ich bin Arzt und arbeite in dem Aachener Franziskushospital. Nach Sichtung der aktuellen Literatur und auch nach den eigenen Erfahrungen in der Klinik kann ich Ihnen versichern, dass es für die allermeisten der getroffenen Maßnahmen keine medizinische Rechtfertigung gibt.
Auch bleibt der uns nun seit 3 Wochen prophezeiter Coronasturm aus, wir stehen täglich im Krankenhaus vor leeren Betten. So wenig hatte ich in meiner gesamten Arbeitszeit noch nie zu tun. Ich bin mir sicher, dass Sie durch … schon gut hierüber informiert sind.
Ich möchte Sie bitten, Ihre gesamte Kraft darauf zu verwenden, dass diese medizinisch teilweise völlig unsinnigen Maßnahmen, die so viel Leid über unsere Patienten und deren Familien, über uns alle und gerade die Schwächsten der Gesellschaft bringt, zu beenden oder jedenfalls abzuschwächen. Bitte .. [helfen] sie uns, Ostern wieder in einer freien Gesellschaft feiern zu können.“ (Name liegt der kraz vor)

Überschrift Spiegel-Online: „Warum Kliniken jetzt Kurzarbeit anmelden“

==> Das hätte kein Satiriker besser titeln können!

Der Spiegel schreibt:
„... Für einige Kliniken führt das zu einer paradoxen Situation: Bis der Ansturm kommt, sind manche Abteilungen unterbeschäftigt. Gerade für private Krankenhäuser kann das schnell zum finanziellen Problem werden.
Der SPIEGEL hat bei Kliniken in privater, kirchlicher und öffentlicher Trägerschaft nachgefragt: Nutzen sie Kurzarbeit? Und welche Rolle spielt das Geld?“ (zum Spiegelartikel geht’s hier)