Kundgebung: ZUERST abschalten – DANACH Endlager suchen!

10. Juni 2020 | Veröffentlicht von AAA&STD / ws

Gegen die Propaganda für ein Atom-Müll-Endlager in Belgien

Etwa 60 Atomkraft-GegnerInnen hatte sich Mittwochabend am Elisenbrunnen versammelt, um gegen den Versuch der belgischen Atomindustrie zu protestieren, bald ein Endlager für Atom-Müll zu suchen. Da zwei möglicher Standorte ganz in der Nähe von Aachen im Gespräch sind, war die Wut besonders groß.

Zum Protest aufgerufen hatte das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie (AAA) und Stop-Tihange-Deutschland e.V. (STD). Beide Gruppen waren organisierender Teil der 90 km langen Menschenkette von Tihange über Lüttich, Maastricht nach Aachen im Juni 2017.
Zur Aktion am Elisenbrunnen waren (zugegebenermaßen sehr kurzfristig) auch OB Philipp, Städteregionsrat Grüttemeier und NRW-Ministerpräsident Laschet eingeladen.
Leider ließen sich alle aus Termingründen entschuldigen. Aber das AAA ist gewiss, dass – sollte Belgien ernsthaft dieses Atom-Klo bauen wollen – alle genannten politischen Funktionsträger sich sehr wohl an den kommenden Protesten beteiligen werden. Denn ALLEN dürfte völlig klar sein, welche Wut und einhellige Empörung bzgl. der belgischen Risse-AKWs im Raum Aachen herrschen!

Kern der Aktion war eine längere Rede eines AAA- und STD-Vertreters

Beschrieben wurde die aktuelle Situation der Lagerung von Atom-Müll. Hauptsächlich ging es aber um die  Darstellung, welch völlig verantwortungsloser Umgang mit dem Atom-Müll seitens der Atom-Industrie JETZT herrscht – und SCHON SEIT 70 Jahren geherrscht hat. Wir dokumentieren die Rede hier [3].

Durch die tri-nationalen Verbindungen des AAA gab es zeitgleich ähnliche Aktionen in Lüttich und in Maastricht. (deren Kurzberichte im Anhang aus Lüttich [1] und Maastricht [2])
Ein längeres Grußwort kam von SOFA, einer BI aus Münster-Lingen-Gronau. Die Menschen dort kämpfen gegen „ihr“ lokales AKW, aber sie kämpfen in Gronau auch gegen die Herstellung und den Export von nuklearen Brennelementen, die – nach Belgien exportiert – DORT den „Brennstoff“ für deren AKWs bilden! Insofern sind das AAA und SOFA sehr eng im Widerstand miteinander verbunden!

Zum Hintergrund dieser Aktion

war eine urplötzliche Werbekampagne für eine „Atommüllendlagerung – irgendwo in Belgien“, die seit Mitte April betrieben wurde (die kraz hatte berichtet). Dies geschah auf der Webseite der in Belgien für Atommüllendlagerung zuständigen Firma ONDRAF/NIRAS. Dabei wird eine – juristisch völlig unklare – „öffentliche Konsultation“ für die BürgerInnen Belgiens zum Thema angeboten, befristet bis zum 13. Juni!

  • Das ist überraschend, weil bisher allseits davon ausgegangen wurde, dass das „belgische Endlager“ nicht in Belgien, sondern in Frankreich bei Bure/Lothringen liegen wird.
  • Bis vor einigen Jahren war die Lösung der Atom-Mafia noch „einfacher“: Der ganze Atom-Müll wurde einfach ins Meer gekippt!

Aber mit diesem Fehde-Handschuh „Endlagerung“ beginnt wohl eine weitere Front im Anti-Atomkampf in Belgien!
Die bisher letzte Zuspitzung waren die Versuche der inner-belgischen Atom-Lobby, ein neues Zwischenlager für verbrauchte Brennelemente im AKW-Tihange zu bauen, weil die dortigen Nass-Lager an ihre Kapazitätsgrenzen kommen und sogar undicht (!) sind.

Das trojanische Pferd der Endlagerung

Solange die AKW-Produktion in einem Land NICHT ENDGÜLTIG beendet ist, werden sich das AAA & STD NIEMALS an einer Diskussion über Endlagerung von Atommüll beteiligen. Das klingt etwas fundamentalistisch, aber eine frühere Teilnahme an der Diskussion würde in gewisser Weise den AKW-Weiterbetrieb legitimieren – dadurch würden sich nämlich die Menschen in den verschiedenen Orten wegen des „Ohne-mich-Prinzips“ möglicherweise spalten lassen!
Jeder möge mal überlegen:
Eigentlich wäre es doch ein MUSS gewesen, schon VOR Beginn jedweder AKW-Produktion auch die Frage der Endmülllagerung mit zu planen! Aber dann wäre natürlich niemals irgendein AKW in Betrieb gegangen!

Anmerkung

[1] Bericht von Leo Tubbax, Lüttich

Nous vous invitons à publier dans vos médias le communiqué suivant :
„Une dizaine d’activistes ont tenu une veillée devant les Galeries St Lambert à Liège le 10 juin à 18 h. Ils et elles ont manifesté leur mécontentement à propos de l’enquête publique bidon menée par l’IONDRAF à propos du lieu de l’enfouissement profond des déchets nucléaires hautement radioactifs et à durée de vie longue, enquête „publique“ menée pendant le confinement. Des actgions identiques ont eu lieu à Aix-la-Chapelle et à Maastricht. Les activistes, qui ont délibérément limité leur nombre, demandent que les autres options de traitements de ces déchets très dangereux soient aussi étudiées par l’ONDRAF. Ils refusent l’enfouissement en profondeur dans la région liégeoise, comme les Conseils Communaux de Stavelot, Profondeville, Bassenge et Blegny, ainsi que le Land de Rheinland-Pfalz et le Grand-Duûché du Luxembourg. En outre, ils demandent que l’arrêt des réacteurs,  qui produisent ces déchets, soit clairement fixé dans le temps, selon la loi de 2003. Il n’y a eu aucun incident durant la veillée. De nombreuses discussion avec des passants on,t provoqué l’indignation : ils n’avaient reçu aucune information à propos de cette enquête dite publique.“
Nous répondrons volontiers à toutes vos questions à ce propos.
Léo Tubbax (Porte-parole Nucléaire Stop)

(Übersetzung D: Ein Dutzend Aktivisten hielten am 10. Juni um 18. 00 Uhr eine Mahnwache vor den Galeries St. Lambert in Lüttich ab. Sie brachten ihre Unzufriedenheit mit der gefälschten öffentlichen Untersuchung zum Ausdruck, die IONDRAF am Ort des tiefen Vergrabens hochradioaktiver und langlebiger Nuklearabfälle durchgeführt hatte, eine „öffentliche“ Untersuchung, die während der Eindämmung durchgeführt wurde. Identische Veranstaltungen fanden in Aachen und Maastricht statt. Die Aktivisten, die ihre Zahl bewusst begrenzt haben, fordern, dass ONDRAF auch andere Optionen für die Behandlung dieser sehr gefährlichen Abfälle untersuchen soll. Sie lehnen ein tiefes Begräbnis in der Region Lüttich ebenso ab wie die Stadtverwaltungen von Stavelot, Profondeville, Bassenge und Blegny sowie das Land Rheinland-Pfalz und das Großherzogtum Luxemburg.

Darüber hinaus fordern sie, dass die Abschaltung der Reaktoren, die diese Abfälle produzieren, gemäß dem Gesetz von 2003 zeitlich klar festgelegt wird. Bei der Mahnwache gab es keine Zwischenfälle. Zahlreiche Gespräche mit Passanten sorgten für Empörung: Sie hatten keine Informationen über diese so genannte öffentliche Untersuchung erhalten“

[2] Bericht von Leo Mathuis, Maastricht

(Übersetzung aus NL in D: Mitten in der Coronar-Saison wurde kürzlich von einer „Endlagerung nuklearer Abfälle – irgendwo in Belgien“ [1] gesprochen. Für belgische Bürger wurde eine „öffentliche Konsultation“ zu diesem Thema organisiert, die rechtlich unzureichend und unklar ist. Die niederländischen Bürger sind nicht bekannt, und wir haben erst vor wenigen Tagen davon erfahren. Die Konsultation für besorgte belgische Bürger endet bereits am 13. Juni!

Kernenergie kann immer grenzüberschreitende Umweltauswirkungen in all ihren Formen haben – und sicherlich in der Nähe der nationalen Grenze. Der Einfluss eines Unfalls wird von den Niederlanden sicherlich nicht ignoriert werden. Gemäß den Übereinkommen von Arhus/Espoo sollten auch grenzüberschreitende Einflüsse den Bürgern auf der anderen Seite der Grenze zur Bewertung vorgelegt werden.
Neben der Tatsache, dass einzelne Bürger eine Meinung haben können und einen Beitrag leisten können, ist es die Daseinsberechtigung der Sicherheitsregion, sich dazu eine Meinung zu bilden und sie in Belgien in das Verfahren einbringen zu können.

Maastricht befindet sich im Einflussbereich von Tihange, wo Engie/ElectraBel einen Kernreaktor mit Rissen betreibt. Eine verifizierte Quelle hat gezeigt, dass die neuesten Untersuchungen des Tränenreaktors Doel 3 (2019) zeigen, dass die Risse im Reaktorbehälter immer größer werden. Wir werden Ihnen die Analyse kurzfristig zusenden.
Neben der Tatsache, dass einzelne Bürger eine Meinung haben können und einen Beitrag leisten können, ist es die Daseinsberechtigung der Sicherheitsregion, sich dazu eine Meinung zu bilden und sie in Belgien in das Verfahren einbringen zu können.
Im Anfall der Corona-Krise versucht die belgische Atomlobby nun ebenso schnell, eine Endlagerung für Atommüll zu entwickeln, wobei das Land Herve nahe der Grenze zu den Niederlanden ein Kandidat ist.

Im Anfall der Corona-Krise versucht die belgische Atomlobby nun ebenso schnell, eine Endlagerung für Atommüll zu entwickeln, wobei das Land Herve nahe der Grenze zu den Niederlanden ein Kandidat ist.
Neben der Tatsache, dass einzelne Bürger eine Meinung haben können und einen Beitrag leisten können, ist es die Daseinsberechtigung der Sicherheitsregion, sich dazu eine Meinung zu bilden und sie in Belgien in das Verfahren einbringen zu können.
Wir fordern, dass die Sicherheitsregion Südlimburg ihre Aufgabe erfüllt, gegen die begrenzte „Konsultation“ protestiert, dafür sorgt, dass die niederländischen Bürger gehört werden und zumindest eine sozial unterstützte Position einnehmen und an der „öffentlichen Konsultation“ teilnehmen.
Wir glauben, dass die Sicherheitsregion einer Endlagerung nicht zustimmen kann, wenn nicht klar ist, was sie mit Größe, Zeitmanagement, Finanzierung und vor allem in Bezug auf die langfristige Sicherheit beinhaltet. Dies erfordert minimale Klarheit über die Stilllegung/Zeitpunktvonvon aller belgischen Reaktoren.)

[3] Redebeitrag: „Atom-Müll-Endlager in Belgien“

1. Plötzliche Propaganda der Atom-Maffia für ein Atom-Müll-Endlager in Belgien

Seit Mitte April wurde urplötzlich „Werbung für eine „Atommüllendlagerung – irgendwo in Belgien“ betrieben. Dies geschah auf der Webseite der in Belgien für Atommüllendlagerung zuständigen Firma ONDRAF/NIRAS. Dabei wurde eine – juristisch völlig unklare – „öffentliche Konsultation“ für die BürgerInnen Belgiens zum Thema angeboten – die aber auch nur bis zum  13. Juni dauern sollte!

Das war etwas überraschend, weil bisher allseits davon ausgegangen wurde, dass das „belgische Endlager“ nicht in Belgien, sondern in Frankreich bei Bure/Lothringen liegen wird.
Übrigens: Bis vor einigen Jahren war die Lösung der Atom-Mafia noch „einfacher“: Der ganze Atom-Müll wurde einfach ins Meer gekippt!

Aber mit diesem Fehde-Handschuh „Endlagerung“ beginnt wohl eine weitere Front im Anti-Atomkampf in Belgien!

Die bisher letzte Zuspitzung waren die Versuche der inner-belgischen Atom-Lobby, ein weiteres Zwischenlager für verbrauchte Brennelemente im AKW-Tihange zu bauen, weil die dortigen Nass-Lager überquellen und sogar undicht (!) sind. Dazu werde ich gleich noch mehr erzählen …

2. „Endlagerung“ – Das trojanische Pferd !

Solange die AKW-Produktion in einem Land NICHT ENDGÜLTIG beendet ist, werden wir uns NIEMALS an einer Diskussion über Endlagerung von Atommüll beteiligen.
Das klingt etwas fundamentalistisch, aber jede frühere Teilnahme an der Diskussion würde in gewisser Weise den AKW-Weiterbetrieb legitimieren – und wir würden uns in den verschiedenen Orten wegen des „Ohne-mich-Prinzips“ möglicherweise spalten lassen!
==> Keiner will den Müll in seiner Region haben !
==> deshalb will ihn jeder beim anderen haben !
==> das ist ein perfektes Spaltungsmanöver der Atom-Maffia !

Jeder möge mal überlegen:
Eigentlich wäre es doch ein MUSS gewesen, schon VOR Beginn jedweder AKW-Produktion auch die Frage der Endmülllagerung mit zu planen! Aber dann wäre natürlich niemals irgendein AKW in Betrieb gegangen!

3. Leider doch …. Die Mülldiskussion

Jetzt muss ich leider doch genau das Thema auswalzen, das ich eigentlich vermeiden wollte:
Bei der Atomstrom-Produktion entsteht notwendig viel radioaktiver Müll: verbrauchte Brennstäbe, strahlende Flüssigkeiten, verstrahlte Metalle und Feststoffe.
All das muss von der normalen Umwelt weggeschlossen werden, weil es LEBENSFEINDLICH ist!
• für eine gewisse Zeit kann das in Zwischenlagern aufgehoben werden
• auf Dauer MUSS es irgendwo ENDGÜLTIG gelagert werden!

– „Endlagerung“ besteht bisher aus drei schrecklichen Geschichten –

4. Atom-Müll-Zwischenlager

Für eine begrenzte Zeit wird der Müll normalerweise direkt bei den AKWs gelagert. In unserem Fall des Risse-AKW-Tihange sind das große Wasserbecken, die leider undicht und mittlerweile so voll sind, dass die AKW-Betreiber ein neues Zwischenlager bauen müssen, wenn sie Tihange weiter betreiben wollen. Ab 2022 ist dort kein freier Platz mehr für verbrauchte Brennstäben!
Um dieses Zwischenlager hat es Auseinandersetzungen in Belgien gegeben. Der dort geplante Bau entspricht sicher NICHT den europäischen Sicherheits- und Umweltstandards!!
Und ob das wirklich „legal“ gemacht wurde??
Ich hege da größte Zweifel !

5. Atom-Müll-„Endlagerung“ ist etwas schwieriger als gemeinhin angenommen wird!

Irgendwann ist die Zeit für jedes AKW und für jedes Zwischenlager abgelaufen. DANN MUSS der Dreck irgendwo ENDGÜLTIG aufbewahrt werden!  Die Atom-Maffia verwendete dafür ein zynisches Wortspiel: Sie nennt das

„Ent – Sorgung“!

Überlegt mal, was die damit sagen für einen Müll, der noch Tausende Jahre strahlen wird und absolut lebensfeindlich ist!!

Ich zeige euch jetzt die ekelhaften „Lösungen“, die die Atomindustrie bisher für die „Endlagerfrage“ genutzt hat:

5.1 Die ENDLAGERUNG – 1.0:  Atommüll auf den Meeresgrund kippen

Eigentlich unglaublich, aber lange Zeit hat man den ganzen Atiom-Müll einfach ins Meer gekippt:

Die EINE Variante war dabei: Atom-Müll in Fässern oder ‚einfach lose‘ ins Meer schmeißen

Man hat Frachtschiffe mit Atom-Müll-Fässern und anderem losen radioaktiven Müll beladen. Damit ist man dann aufs offene Meer – teilweise auch nur in den Ärmelkanal (!) – gefahren und hat dort das ganze Zeug durch Bodenklappen herausfallen lassen!
Die Fässer sind auf dem Meeresboden gelandet, teilweise zerborsten – und da liegen sie größtenteils immer noch!!

Jeder kann sich vorstellen was es kosten wird, solche alten, vergammelten, rostigen, zerbrochenen, radioaktiven Fässer vom Grund des Atlantiks wieder herauf zu holen!

Diese Methode wurde erst 1994 durch die „International Maritime Organization“ (IMO) verboten!!

Um euch mal Größenordnungen zu nennen:
Laut Nuclear Energy Agency (NEA) haben 9 Staaten an 15 Stellen im Nordostatlantik bis 1982 insgesamt 115.000 (114.726) Tonnen Atommüll in knapp 223.000 (222.732) Fässern versenkt!

Trotzdem! Den Müll dort einfach liegen lassen, wäre doch noch schlimmerer Wahnsinn für die kommenden Generationen!

Im Jahre 2000 veröffentlichte Greenpeace Unterwasseraufnahmen von aufgeplatzten und löchrigen Atommüllfässern, die in einer Tiefe von etwa 100 Metern im Ärmelkanal gefunden wurden.
Der Skandal währte leider nur kurz … und der AKW-Müll wurde einfach weiter produziert!

Die ANDERE widerliche Variante wird noch heute genutzt

Radioaktiven Müll als Flüssigkeit ins Meer fließen lassen! Es ist ja noch viel „praktischer, das Zeug direkt über lange Rohre ins Meer rein fließen zu lassen. Da wurde es zwar etwas problematisch mit dem Baden an dieser Küste, aber ….

FLÜSSIGER Atommüll! (Aus Wikipedia „Atommülleinleitungen“)
Die direkte Einleitung von radioaktiven Abwässern in das Meer ist jedoch nach wie vor legal und wird auch noch praktiziert: Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague spült über ein viereinhalb Kilometer langes Rohr täglich 400 Kubikmeter radioaktives Abwasser in den Ärmelkanal.
Auch in Sellafield werden ganz legal radioaktive Abwässer in die Irische See eingeleitet. Diese Einleitungen übersteigen die Einleitungen aus La Hague für fast alle Nuklide.

DIESEN flüssigen Atom-MÜLL wird die Menschheit NIE MEHR aus dem Meer herausbekommen!!
Das ist der „nukleare Preis“, den Hunderte unserer Nachfolge-Generationen bezahlen dürfen!

5.2 Die ENDLAGERUNG – 2.0: Müll an Land „vergraben

Wenn man „gefährlichen Müll“ gemacht hat, dann wäre doch die EINZIG seriöse Methode, diesen Atom-Müll an Land KONTROLLIERT zu vergraben und dauerhaft zu beaufsichtigen.
Dieser Müll MÜSSTE auch ALLES einschließen, was in den letzten 70 Jahren an Nuklear-Müll einfach ins Meer geschmissen wurde!

Über das erste Thema geht der aktuelle Streit in Belgien! Das zweite Thema gibt es einfach nicht !!

6. Erst wenn kein AKW mehr läuft – dann über Endlagerung sprechen!

Wenn also eines Tages mal alle AKW abgeschaltet sind, dann wird die Gesellschaft tatsächlich nicht umhin kommen, sich von allen miesen Varianten einer Endlagerung die „am wenigsten Schlechte“ aussuchen.

Mein spontaner Vorschlag lautet ==> Der Atom-Müll zu den Atom-Tätern!
Eigentlich sollte man den Müll in den Gärten und Villen der Kapitalisten deponieren, die mit den AKWs das große Geld gemacht haben.

7. Ernsthafter gefragt:

Wenn der ganze Müll eingesammelt ist ==> WOHIN DAMIT?
Man wird dann hoffentlich seriöse Wissenschaftler finden,

    • die unabhängig vom Kapital sind,
    • die fair abwägen,
    • und die sich bemühen, von ALLEN schlechten Möglichkeiten die dabei BESTE Möglichkeit für ein Endlager ermitteln!

Aber das kann

    • weder heute geschehen,
    • weder mit der jetzigen korrupten Atom-Wissenschaftler-Gemeinde
    • nicht mit einer Politik, die sich nicht gegen die Atom-Lobby durchsetzt!
    • Es werden Menschen sein müssen, die wir – die Bevölkerung SELBER – bestimmen müssen!

Voraussetzung dazu ist:
Wir werden keine Sekunde über Endlagerung reden – OHNE VORHERIGES Abschalten ALLER belgischen AKWs!!

==> Sofortiger Schluss mit der Atomproduktion!!