e.Go wird endlich teurer!

28. November 2019 | Veröffentlicht von

Gott-sei-dank! (Denkt sich VW?)

Die Umweltprämien für Elektro-Autos lassen eine perverse Welt entstehen:
e.Go erhöht genau WEGEN der „Umweltprämie“ die Preise für ihre E-Autos. Die Kunden dürfen somit ihr E-Auto-Prämie zur Hälfte „selber“ bezahlen!Jeder Käufer erhält bei Wagen bis zu 40.000 € eine Kaufprämie von 6.000 €. Davon zahlt der Staat 3.000€, die andern 3.000€ muss der jeweilige Hersteller selber drauf legen. Das mag bei Herstellern durch Querfinanzierung funktionieren, die nur einen kleinen Prozentsatz E-Autos liefern. Aber für einen reinen E-Auto-Hersteller wie e.Go geht das an die Substanz.

Offensichtlich zerstören solche Subventionen die Marktmechanismen

Die Preise des Elektrokleinwagen e.Go werden um 2.000 Euro erhöht, weil die Umweltprämie, die der Hersteller gewähren MUSS den Gewinn sonst zu sehr geschmälert hätte. Wir hatten diesen Mechanismus schon in der kraz beschrieben, jetzt aber kommt (leider) die offizielle „Bestätigung“ durch e.Go!

Die Preise der drei Varianten e.GO verändern sich

  • Der e.GO Life 20 kostet nach der Preiserhöhung 17.900 Euro.
  • Der e.GO Life 40 wird aufgrund der starken Nachfrage nach Angaben des Herstellers zuerst mit einer größeren 23,5-kWh-Batterie für 20.600 Euro angeboten und ab März 2020 ausgeliefert.
  • Der neue Preis des e.GO Life 60 liegt bei 21.900 Euro.

Der Unternehmensgründer Günther Schuh wird im Spiegel dazu zitiert: „Notfalls muss ich überlegen, meine Autos erst einmal in den Nachbarländern anzubieten, bis das Problem in Deutschland behoben ist“.

(Ähnliche Information bei golem.de)