Die 50-ste Anti-Kriegs-Kundgebung

15. September 2026 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

JEDEN ersten Samstag im Monat !

wie seit über 4 1/2 Jahren machte das Bündnis „Diplomatie statt Waffen und Sanktionen“ eine Kundgebung am 5.9. gegen den immer noch andauernden Krieg in der Ukraine.
Es war die 50ste Veranstaltung in Folge – und wie immer wurde die Aktion wunderbar und auch emotialisierend durch die Musik der Sokosophen begleitet

Etwa 70 TeilnehmerInnen waren zum Kugelbrunnen am Willi-Brand-Platz gekommen, um gemeinsam den Passanten zu zeigen, wie wichtig ein Ende des Krieges durch Diplomatie ist.

Einleitung

Mittlerweile vier lange Jahre fordert das Bündnis, dass endlich etwas Vernunft in die Köpfe der westlichen Herrschenden einziehen möge.
Vergeblich: Der Krieg in der Ukraine geht weiter und er hat mittlerweile eine völlige neue kriegs-technische Entwicklungsstufe erreicht.
Es sieht leider nichts danach aus, dass unsere „westliche Wertegemeinschaft“ irgendwelche Verhandlungen mit Russland beginnen will. Vielmehr ist – auch am Krieg gegen den Iran (und auch immer noch gegen Gaza) – zu sehen, was der westliche Kapitalismus wirklich will: Umsätze & Gewinne!

Wir dagegen wollen Frieden!
Wir wollen, dass endlich verhandelt wird, damit der Krieg beendet werden kann.

Die Reden

Bei der Auftaktkundgebung wurden in drei Reden die Hintergründe für den Krieg beschrieben. Allen RednerInnen war aber auch wichtig zu zeigen, mit welcher (Kriegs)Willigkeit sich insbesondere Deutschland immer stärker in diesen Krieg einbringt.
Wie sehr das jetzt auch Aachen betrifft, wurde In der Eröffnungsrede von Katja Pustowka vom BSW beschrieben: In Aachen soll jetzt ein riesiges Gelände (bisheriges Naturschutzgebiet!) zu einem Militärzentrum umgebaut werden. Dafür werden 1,2 Milliarden Euro nach Aachen gespült, um Aachen zu einer europäischen Drehscheibe von Militärtransporten zu machen (siehe hierzu den Veranstaltungshinweis).
Als nächster beschrieb Markus als Vertreter der Freien-Linken noch mal die Vorgeschichte, die zur Entstehung des Ukrainekrieges geführt hat.
Und dann berichtete Jochen von den ‚Aachenern für eine menschliche Zukunft‘ von den tausend Tricks und Sauereien in den Medien, wie uns unsere Herrschenden als Bürger verblöden WOLLEN.

Demo durch die Innenstadt

Danach zogen alle mit Transparenten und weißen Fahnen (DAS Sinnbild für Diplomatie) durch die Innenstadt. Mittels kurzer Lautsprecherdurchsagen wurden die Passanten informiert, warum der Umzug stattfindet. Es gab dabei noch häufigere, positiven Reaktionen als noch im letzten Jahr – die Stimmung war trotz des üblen Themas durchaus angenehm.
Die Demonstrationsrunde endete schließlich wieder am Kugelbrunnen und dort gab es eine Abschlussrede von Ansgar Klein in der er (fast) den historischen Satz des römischen Staatsmanns Cato zitierte:

„Ceterum censeo NATO esse delendam!“
„Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die NATO zerstört werden muss“

(Die Rede ist hier nachzulesen).
Anschließend gab es ein Danke-Schön für alle die mitgemacht haben:.

Wir wollten das Schweigen brechen, in dem offensichtlich die Mehrheit verharrt!
Wenn wir nichts machen – wer dann?

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