Die 43. Kundgebung gegen Krieg!

8. Februar 2026 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Diplomatie statt Waffen und Sanktionen!

Auch an diesem ersten Samstag des Monats Februar gab’s wieder die Kundgebung „Für Diplomatie statt Waffen und Sanktionen“.
Es war die 43.
Thematisch handelt es sich natürlich primär um den Ukraine Krieg, der ja leider immer noch andauert und dort Elend und Grauen erzeugt – und hier zu heftigen sozialen Kürzungen führen wird!

Die Kundgebung fand vor dem Theater statt – leider inmitten einer größeren Baustelle, weil der Karneval die Veranstalter von den besseren Plätzen vertrieben hatte. Überraschenderweise war dort doch viel Laufpublikum und immer wieder blieben Passanten für einige Minuten stehen, sodass die Aktion Aufmerksamkeit fand.
Knapp 60 unbeirrbare KriegsgegnerInnen hatten sich versammelt, um den Beiträgen und der Musik der  beiden Sokosofen zu lauschen.

In den Beiträgen gab es Rückblicke auf die Entstehung des Ukraine-Krieges und auf den aktuellen Stand der Dinge

Formal wurde der Krieg 2022 von Russland begonnen, aber er hat einen viel längeren Hintergrund. Alles begann schon kurz nach der Auflösung der UdSSR, also dem Sieg der USA & NATO in 1991 und ging dann über mehrere Stationen, bei denen  Russland immer weiter in die Enge gedrängt wurde. Das fand dann 2015 bei den Maidan-Protesten einen ersten Höhepunkt. Die NATO drückte immer weiter, so dass Russland schließlich diesen Ukraine-Krieg 2022 formal begann.

Zum Stand der Friedensverhandlungen heute

Seit ca. DREI Wochen finden konkrete direkte Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi statt – in ganz kleinen Kreis, von dem man außen letztlich nichts Konkretes erfahren kann. Seit es diese direkten Verhandlungen gibt, glauben immer wieder einige Leute, dass morgen schon das Ende erreicht wird und der Frieden kommt. Tatsächlich aber scheinen enorme Widersprüche zwischen den Wünschen der Ukraine und den Vorstellungen für Frieden von russischer Seite  zu herrschen. Wie es ausgehen wird, kann man nicht seriös sagen. Es kann sein, dass wir schon nächste Woche tatsächlich einen Frieden feiern könnten – aber es kann genauso gut sein, dass wir noch bis in den Sommer/Herbst immer noch mit diesen Krieg leben werden müssen!

Informationen zum Drohenkrieg

Bemerkenswert war ein sehr informativer Beitrag zum HEUTIGEN militärischen Einsatz von Drohnen. Man konnte dabei sehr gut lernen, was sich in den letzten Jahren in der „Kriegstechnik“ verändert hat und wie die weiteren Perspektiven sind. (Wir werden in drei Tagen einige Stichworte aus dem Redemanuskript dazu nachliefern.)

Danach gab es eine PresseÜbersicht zur aktuellen Situation und wie die „Kriegsfähigkeit“ in Deutschland (und natürlich auch anderswo) immer weiter voran getrieben wird.

Freiheitsbeitrag (oder Kriegssteuer?)

In einem kurzen Zwischenbeitrag berichtete eine Teilnehmerin aus Ütricht/NL, dass die niederländische Regierung eine „Freiheitsbeitrag“-Abgabe plant, die als Kriegssteuer fungieren und jährlich etwa fünf Milliarden Euro für Militär- und Sicherheitsausgaben einbringen soll!!
Das Erstaunen und Entsetzen der Zuhörer war groß  Eine „Kriegssteuer“ als „Freiheitsbeitrag“-Abgabe… Orwell läßt grüssen!

Der letzte Vortrag gab nochmal einen Übersicht wie sich parallel zum bisherigen Kriegsverlauf die politischen Rahmenbedingungen hin zu einer kriegerischen Gesellschaft verändert haben!

Zum Abschluss wurde auf drei kommende Termine hingewiesen:‘

1. Die nächste Kundgebung ist wieder am ersten Samstag des Monats,
==> also am 7. März.
2. Es wird am komenden Wochenende in München Proteste gegen die sog. „Sicherheits“Konferenz geben.
3. Der „westfälische Friedenspreis“ wird 2026 an die NATO vergeben (kein Witz!). Aus Aachen werden sich Leute an den Protesten beteiligen. Der genau Termin der Preisverleihung ist (erstaunlicherweise!!) noch nicht bekannt.

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