Alles, was uns fehlt – ist die Solidarität !!!

12. Januar 2022 | Veröffentlicht von Uwe Gröhnwold /ws

Zur Umdeutung eines positiven Begriffs!

aus Wikipedia

Seit dem Einstieg in das Corona-Narrativ erleben wir überall eine herrschaftskonforme Umdeutung von Begriffen:

  • Das Alleinlassen von kranken und sterbenden Mensch wird unter dem herrschenden Abstands-Narrativen beispielsweise in „Nächstenliebe“ umgedeutet.

  • Das psychische und ökonomische Leiden von vielen Kindern, Jugendlichen, Eltern, Lehrer, Gewerbetreibenden oder Kulturschaffenden etc., die unter den „Maßnahmen“ der Regierung Schaden nehmen ist, wird in dieser Neuen Normalität ausgeblendet.

Diese grassierende (und verordnete?) Empathie-Losigkeit und der Mangel an Solidarität ist ganz offensichtlich ein Wesenszeichen der heutigen, kapitalistischen Gesellschaft „in Zeiten der Pandemie“.

Es gab mal „echte Solidarität“ …

Organisationen wie Gewerkschaften, Kirchen, linke Parteien und NGOs, waren aus  ihrem Selbstverständnis heraus früher mal solidarisch mit Ausgegrenzten, Benachteiligten und Entrechteten. Aber diese haben heute offenbar nur noch ein Ziel: Impfen, Impfen und das Einhalten der jeweiligen „Hygienevorgaben“ in allen Bereichen des Lebens. Und das nennen sie dann „Solidarität“, lassen aber die Menschen mit ihren Ängsten und Sorgen gänzlich allein!

Fehlende Solidarität am 8.1. am Elisenbrunnen

Die am Elisenbrunnen Versammelten aus DGB, Regierungsparteien (SPD&Grüne), der Linkspartei, Fridays for Future, Seebrücke etc. begegneten den demonstrierenden Andersdenkenden weder mit Empathie & Offenheit, ganz zu schweigen von Solidarität. Stattdessen mit Ausgrenzung und wüsten NAZI-Beschimpfung, also dem Gegenteil von Solidarität!

Die WIRKLICHEN Solidaritätsverweigerer

Es ist daher nicht wirklich verwunderlich, dass viele unter der neuen Wirklichkeit leidenden Menschen den „solidarischen“ Organisationen nicht mehr über den Weg trauen und sie vielmehr als das ansehen, was sie ganz offenbar geworden sind: Solidaritäts-Verweigerer!
Brave Dienerinnen und Diener einer Neuen Normalität, die nur noch 2G oder 3G-Verordnungen kennt, nicht aber das Grundgesetz.

Große Mobilisierung der Impf-Pflicht-Gegner

Nicht zuletzt hieraus lässt sich wohl erklären, dass die auf dem Papier breiten Bündnissen ziemlich schwach besucht sind – zumindest gemessen an dem, was die Maßnahmen-Gegner auf die Beine bringen.
Wie sonst erklärt sich die schlechte Mobilisierungen und der schwache Besuch der vermeintlich „bunten“ oder „solidarischen“ Demonstranten bei den Kundgebungen der „Guten“, der Gewerkschaften, der Kirche etc gegen die bösen Andersdenkenden („Querdenker“).

  • Auch bei uns in Aachen standen ja bei der Demonstration für eine freie Impfentscheidung am 9. Januar dieses Jahres mit mind. 1600 Teilnehmern nur knapp 200 vermeintlich „solidarische“ Impfbefürworter eines „breiten Bündnisses von 17 Organisationen“ entgegen.
  • Ähnliches haben wir kurz vor Weihnachten in Flensburg sehen können, wo knapp 70 vermeintlich „bunte“ Impf-Befürworter einer Menge von mehr als 600 „Querdenkern“ und Gegnern der gegenwärtigen Impfkampagne gegenüber standen.

Es gehört zur Neuen Normalität in unserem Land, dass in den öffentlichen Medien stets nur über die das “bunte (impfende) Flensburg“ berichtet wird, während die 600 „Querdenker“ und Gegner der Covid-19-Impfung entweder nicht erwähnt – oder aber als „rechtsradikal“ bzw „gewaltbereit“ ausgegrenzt werden. Diese Reihe ließe sich fortsetzen.
Es sieht aber so aus, dass es von Woche zu Woche mehr Menschen gibt, die diesen Unsinn nicht mehr mitmachen.

Erlebte und praktische Solidarität
Diese gibt es noch! Es ist die der angefeindeten und ausgegrenzten Menschen auf den Demonstrationen, Spaziergängen und Kundgebungen überall im Land die sich wehren und die uns jedenfalls viel Mut geben!
Dagegen stehen die „mit der Regierung und den Pharmakonzernen solidarischen“ Maßnahmen-Befürworter und Impf-Fans von Woche zu Woche immer mehr im Abseits.
Und da gehören sie auch hin!

Wir holen uns den Begriff der „Solidarität“ zurück, indem wir gemeinsam mit DEN Menschen kämpfen, die unter der Neuen Normalität leiden:
==> in Aachen, in Flensburg, in Hamburg – überall!

Hier noch eine Empfehlung zur „SOLIDARITÄT“ (fernes Erinnern an 1976)

„Was wir wollen, können wir erreichen.
Wenn wir wollen, stehen alle Räder still.
Wir haben keine Angst zu kämpfen –
Denn die Freiheit ist unser Ziel“

(Ton,Steine, Scherben 1976 aus der LP: Warum geht es mir so dreckig)

Leser haben 8 Kommentare hinterlassen.

  • Jan hat kommentiert am

    Die Spaltung wird von einer ganz kleinen Minderheit betrieben. Die klopfen sich auf die Schulter weil sie 1700 Leute auf die Strasse kriegen gegen die Impfpflicht.
    Dass sie für diese Überzeugung demknstrieren finde ich gut. Dass ist ihr gutes Recht. Aber sie sind eine Minderheit die um sich selbst kreist und nicht gesellschaftlich sozial fokusiert ist.

    Aber zeitgleich sind in Aachen ca 200.000 Leute geimpft.
    Wer ist die unsolidarische Minderheit?

    • Anke-Martina Haase, Aachen hat kommentiert am

      also 2000 Leute (und alle ähnlich denkenden, die aber aus verschiedensten gründen nicht dabei waren, sind „gesellschaftlich nicht fokussiert“??? Was soll das bitte heißen? Ich denke, ihr wollt immer, daß nicht „geschwurbelt“ wird???

      Begreift doch endlich, daß die Impfung nicht vor Ansteckung schützt, sondern dadurch nur eine Variante die nächste ablöst, nach den Regeln der Evolution, die ihr aus der Schule noch wissen könntet!
      Und warum wohl will die CDU jetzt, daß nur sich über 50jährige impfen lassen müssen? Begegnen die etwa mehr Menschen, die sie anstecken könnten??
      Da alle Weblinks, die das klarlegen, wahrscheinlich als „unseriös“ abgeschmettert werden von denen, die nur, was in großen Medien kommt, seriös finden: geht doch mal auf
      Petitionen: Diskussion zur Petition 128564 Diskussionsverlauf (bundestag.de) und verfolgt die Diskussion dort

      • Armin hat kommentiert am

        Sehr schade, Tutti, dass du aus anderen Gesprächsfäden aussteigst, nur um dann wieder ein neues Fass aufzumachen. Wie soll denn so die in einem anderen Beitrag von dir gewünschte „Onlinediskussion […] erstmal nur hier in Aachen, damit wieder Vernunft einkehrt“ funktionieren?

        Zu diesem Artikel hier ist nicht viel mehr zu sagen, als dass die Fetischisierung kleinbürgerlicher Partikularinteressen sicherlich nichts mit dem Solidaritätsbegriff der großartigen Ton Steine Scherben zu tun hat. Als ob die Empathielosigkeit des Kapitalismus sich nun plötzlich darin zuspitzen würde, dass Menschen, die es sich bisher leisten konnten, sich nun freigewählt vom Restaurantbesuch u.ä. ausschließen. Wer auch immer dafür zuständig ist, wirf Hirn!

        Auf deinen Kommentar bleibt zu antworten – ich fühle mich hier langsam wie der Erklärbär :/ – dass es bei den Impfungen schon immer weniger darum ging, Ansteckungen zu verhindern, sondern vor schwersten Infektionsverläufen zu schützen. Und wenn es schon Darwin sein muss: Nur genau diese Entwicklung der neuen Varianten kann am Ende zur endemischen Lage führen, die zwangsläufig kommen wird – wie ich mir sehr wünsche ganz bald. Ihr müsst euch dann „leider“ ein neues Thema suchen. Die Frage bleibt, mit wem ihr dieses dann bearbeiten wollt. Ich hoffe, nicht auch gemeinsam mit Faschisten… Dir persönlich wünsche ich weiterhin, dass du dich vielleicht noch rechtzeitig aus diesen Kreisen abseilst.

        • Anke-Martina Haase, Aachen hat kommentiert am

          Lieber Armin!
          Die Reichsten werden sich um die Impfpflicht sicher drücken können und große Orgien in ihren Villen feiern, auch ohne restaurants. Je ärmer, desto mehr betroffen von allen Einschränkungen, das weißt du auch. Also ein Thema für Linke, diese zu bekämpfen.
          Ich habe nur einen Körper und ist das „kleinbürgerlich, wenn ich mir dessen gesundheit erhalten will? Und sich impfen zu lassen mit nem Zeug von Pharmakapitalisten ist dann ein „sozialistischer“ oder gar „revolutionärer“ Akt????

          Es würde übrigens in der ganzen Hetze gegen Ungeimpfte ständig damit argumentiert, sie könnten anstecken mehr als Geimpfte. Und wenn ich erkläre, ich gehe eh nicht in’s Krankenhaus, müßte es mich bei der CDU-Argumentationsschie ja von der Impfpflicht befreien, obwohl jede/r der/die Beiträge zahlt, ein recht aus Behandlung haben muß. Sollen Ungesund Lebende werden ja auch nicht zu gesundem leben verpflichtet, oder willst du das???

          Das mit dem neuen Thema suchen ist voll unfair. Du weißt , das nicht nur ich sondern auch andere , die jetzt gegen die Impfpflicht kämpfen immer andere Themen hatten und auch noch weiter haben, auch die , die du in deinem letzten Kommentar so angegriffen hast. Ich möchte darüber wirklich lieber unter uns mit dir sprechen: marthaa1@web.de oder 02408/9376267

          • Armin hat kommentiert am

            Ach Tutti…

            1. Je ärmer, desto kein Restaurantbesuch möglich, ganz unabhängig von irgendwelchen Pandemiemaßnahmen. Das betrifft in Deutschland ein paar Millionen Menschen. Das ist ein linkes Thema.

            2. Die ganz Reichen haben sich als Allererste impfen lassen und damit uns den damals noch viel zu raren Impfstoff geklaut, wie sie uns so vieles klauen. Das ist ein linkes Thema.

            3. Ich mag es nicht, wenn meine Worte verdreht werden. Dass ich es für absolut in Ordnung halte, wenn du dich individuell gegen die Impfungen entscheidest, habe ich an anderer Stelle schon sehr deutlich gesagt. Meine Aussage zu den kleinbürgerlichen Interessen hat sich darauf in keiner Weise bezogen, und es ist schon bösartig, es so zu lesen.

            Tutti, mehr als Denkanstöße geben kann ich doch auch nicht. Ich fasse den wichtigsten nochmal zusammen:

            Dein parlamentarischer Arm ist aktuell die AfD. Unter deinen MitstreiterInnen auf der Straße sind aktuell diese und noch viel härtere Faschisten. Die Polizei ist dir gegenüber aktuell plötzlich sehr zuvorkommend. Woran mag das alles liegen???

            Die Pandemie ist früher oder später vorüber. Du bist unter meinen früheren GenossInnen leider nicht die einzige, um die man sich sorgen muss, was danach kommt. Der Vertrauensverlust gegenüber linken Strukturen ist immens. Das Gros deiner heutigen MitstreiterInnen wird deine sonstigen Themen sicher nicht unterstützen, im Gegenteil. Oder denkst du, die „Freie Linke“ hätte eine Perspektive bezüglich linker Umweltpolitik oder anderer linker und linksradikaler Themenbereiche?

            An anderer Stelle habe ich schon daran erinnert, dass linke Perspektiven im Anstreben von Veränderung liegen, da gibt es eine Menge zu tun. Die tatsächliche oder vermeintliche Verteidigung des Ist-Zustands aber war schon immer eine rechte Perspektive. Es gibt keinen linken Konservatismus.

            Und nein, ich habe weder Zeit noch Lust noch Nerven, das alles in ausufernden „Einzelgesprächen“ noch weiter auseinanderzuklamüsern. Du bist wie gesagt nicht die einzige. Außerdem geht es schließlich um öffentliche politische Auftritte, und für die konkreten in Aachen ist das hier doch ein ganz gutes Forum.

  • Anke-Martina Haase, Aachen hat kommentiert am

    Es kursieren ja massenhaft Petitionen gegen Impfpflicht. Nach längerem Suchen und Vergleichen empfehle ich die an den Petitionsausschuß des deutschen Bundestages:

    Diskussion zur Petition 128564 (bundestag.de)

    Die braucht noch etwa 15500 Zeichner/innen um bis zum 31.1.das Quorum von 50000 zu erreichen, damit die sich damit befassen müssen. Also helft bitte, sie zu verbreiten und zeichnet sie, auch wenn das leider einen etwas komplizierten Anmelderitus voraussetzt.
    Die Diskussionen dort – Pro und contra – sind auch interessant. 2 kleine Ausschnitte:

    1) „Ich kann es einfach nicht glauben, dass Sie (Nr. 3294430) von „fake news“ sprechen. Ich selbst arbeite in einer Rehaklinik für Neurologie und habe alleine in meiner Klinik seit Beginn der Impfungen 4 Patienten betreuen müssen, die kurz nach einer Impfung mit Schlaganfällen und daraus resultierenden Halbseitenlähmungen bei uns eingeliefert wurden. Und dies alleine dort wo ich arbeite. Ich gehe sehr davon aus, dass es in anderen neurologischen Kliniken ähnlich viele Patienten gibt… mal ganz abgesehen von den OFFIZIELLEN Zahlen, die bereits veröffentlicht wurden.
    Nur weil die gleichgeschaltenen Massenmedien nicht von solchen Fällen berichten, bedeutet dies nicht, dass es nicht Realität ist! “

    2) „IN den Krankenhäusern existiert eine alternative Wahrheit zu der in den Medien. Mitarbeiter müssen teilweise neue Formulare unterschreiben um auf keinen Fall Zahlen, Fakten etc. nach außen zu tragen. Ich weiß das aus erster Hand. Ich sehe hier in meinem Umfeld nur Geimpfte, die nun ständig krank sind (und dem gegenüber stehen genug, die seit der Impfung dauerhaft die seltsamsten Beschwerden haben). Die auf ihr eigenes Immunsystem Vertrauenden sind pumperlgsund, schon den ganzen Herbst/Winter. Wenn da mal ein kleiner Schnupfen war ist es schon viel… Bitte selbst nachdenken ..“

    • Thomas hat kommentiert am

      Moin Martina,

      auf den „Spaziergängen“ zeigt ihr (euch gegenseitig?) immer wieder Plakate mit der sehr angebrachten Aufforderung zum selber Denken.
      Da der Erfolg dieser Bemühungen noch nicht überzeugt, machen wir das jetzt mal schrittweise gemeinsam am Beispiel der 4 Schlaganfälle in der Rehaklinik aus Deinem Kommentar.

      Fakten:
      1. In Deutschland erleiden jedes Jahr (auch vor Corona-Impfung) ca.
      270.000 Menschen einen Schlaganfall mit einer seit Jahrzehnten
      steigenden Tendenz(Quelle: Deutsche Schlaganfallhilfe)
      Die Altersgruppe ü60 ist davon mit ca.90% Betroffen.
      2. Die Impfquote bei ü60 liegt bei 87% (Quelle: der.statista.com)
      3. Somit sind statistisch ca. 211.000 Schlaganfallbetroffene
      (oder 78%) geimpft.(22% unter 60 oder ungeimpft)

      Wen sollten also 4 geimpfte Schlaganfallpatienten in einer Rehaeinrichtung wundern? Und was sollte daraus abgeleitet werden können?
      Zum Verständnis: Erst wenn die Zahl der geimpften Schlaganfallpatienten signifikant steigt und deren Impfquote über der allgemeinen Impfquote dieser Altersgruppe liegt ist ein Zusammenhang denkbar. Ist das denn so?

      Welcher „Ursache“ möchte man denn die 270.000 Schlaganfälle vor der Corona-Impfung zuordnen.

      Der anonyme Nutzer4990866 (Ja, ich habe wirklich nachgelesen!!) der angeblich in einer neurologischen Rehaklinik arbeitet (welche war das noch gleich?) erfindet die 4 geimpften Schlaganfallpatienten weil er das kenntnisfrei für eine hohe Zahl hält mit der er ja offensichtlich erfolgreich Propaganda machen kann.

      Liebe Martina!
      niemals würdest Du einen Forennutzer „hellboy1989“ zitieren, der in seinem Beitrag behauptet daß sich in seinem Beerdigungsinstitut die Coronaleichen stapeln und die von der Regierung veröffentlichte Zahl der Coronatoten in „Wahrheit“ viel höher ist.

      Und niemals würdest Du glauben und zitieren, dass in einem nicht näher benannten Krankenhaus, dafür aber „aus erster Hand“, berichtet wird, dass das Personal verpflichtet wird über die enorme Zahl von Coronatoten zu schweigen.

      Wo ist sie hin die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung auch mit der eigenen Position. Warum wird Denken durch Glauben ersetzt.

      Viele Grüße

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