Städtische ‚Bildungsarbeit‘ bei der VHS

20. September 2022 | Veröffentlicht von Undercover-Korrespondentin xxx, 1 Kommentar

So sieht sie heute in Aachen aus …

Die VHS hatte zu einem Vortrag mit Diskussion eingeladen.
Aber der Vortrag erwies sich als eine Propagandaveranstaltung.
Hierzu der Bericht unserer Undercover-Korrespondentin xxx.

Der VHS-Einladungstext lautete:

Die Geschichte und das Selbstverständnis Russlands sind sowohl durch Kooperation als auch durch Konfrontation mit dem Westen gekennzeichnet. Bestrebungen, Russland nach westlichem Vorbild zu reformieren, wechseln sich mit den Perioden der Ablehnung gegenüber der westlichen Lebensweise ab. Dadurch ist eine sonderbare Hassliebe entstanden. Diese Doppelbödigkeit zeigt sich auch im Krieg in der Ukraine.
Wir versuchen, Russlands Verhältnis zum Westen aus historischer Sicht zu ergründen, zumal die geschichtlichen Ausführungen in der russischen Propaganda eine immer prominentere Rolle spielen.
Die historischen Fantasien und verklärten Geschichtsinterpretationen der russischen Eliten führten in jüngster Vergangenheit leider immer wieder zu blutigen Kriegen und einer abermaligen Abschottung Russlands.

Und hier der Bericht unserer Undercover-Korrespondentin xxx

Für die „Lieben Nichtanwesenden“: ein Bericht zum

  • Vortrag in der VHS 19.9.
  • Russland und sein Verhältnis zum Westen aus historischer Sicht
  • Anwesend: 17 Leute Ü 70
  • Referent: Herr Schickmann, Wirtschaftsmathematiker, 41Jahre alt, vor 20 Jahren aus Russland eingewandert
  • Inhalt: kaum zum Aushalten.

Nach 15 Minuten Geschichte Kiewer Rus etc. nur noch Russlandbashing, einige Beispiele:

  • Russland ist ein faschistisches Regime, wie Italien unter zu Mussolini und Griechenland z.Zt. der Militärdiktatur
  • Sieg über Deutschland (1945) wird verherrlicht
  • Putin will ein Eurasien von Gibraltar bis Wladiwostok mit Moskau als Hauptstadt
  • es gibt keine Parteien in Russland keine Diskussionen im Parlament
  • neuer Stalinkult
  • Ukrainekrieg ist der Kampf Freiheit und Menschenrechte gegen das Recht des Stärkeren
  • kultureller Abstand zu Europa , siehe orthodoxe Kirche

==> Der Referent plädiert explizit für mehr Waffen, schwere Waffen,
er habe schon 2014  mit einem Plakat demonstriert: „heute die Krim, morgen Berlin“ .

xxx fragt: „Warum nur wird ein so einseitiger Vortrag von der VHS, also mit Steuergeldern finanziert?“

Viele Grüße
Eure xxx

Leser haben 1 Kommentar hinterlassen.

  • Thomas hat kommentiert am

    „Undercover-Korrespondentin“

    … im Ernst jetzt?

    Weil sonst die Inhalte des Vortrages heimtückisch andere gewesen wären,weil sie sonst aus dem Saal gezerrt worden wäre oder weil Sie ihres Lebens nicht mehr sicher wäre wenn man sie „enttarnt“ hätte?
    Ich stelle mir gerade eine mit Sonnenbrille und Hoodiekaputze getarnte unter „17 Ü70“ Zuhörern vor und nässe mich fast ein.

    Hier brauchen aber jemand schnell eine Diagnose und professionelle Hilfe.
    Das ist ja sooo peinlich!!!

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