Staatspräsident Maduro – als Kriegsgefangener
5. Januar 2026 | Veröffentlicht von Walter Schumacher, Keine KommentareUnd dazu der Bericht in der AZ
Am Samstag – also vor zwei Tagen gab es den Überfall der USA in Venezuela, wobei der dortige Staatspräsident Maduro gekidnappt und in die USA gebracht wurde. Es gibt noch immer duzende Unklarheiten zu der Aktion und insbesondere nichts zur Anzahl der toten und verletzten Venezuelaner.
Aber klar ist, dass es diese Entführung von Maduro und seiner Frau gab. [1]
Und was macht nun unsere lokale ‚Aachener Zeitung‘ in dieser politisch spektakulären Situation??
Der Krieg der USA gegen Venezuela – und wie die AZ manipuliert.
Statt auf die zentrale Information zu fokussieren, bringt die AZ in der Montagsausgabe folgenden Nebenaspekt:
Anstatt also als Hauptüberschrift am Montagmorgen zu bringen
„Skandal .. Entführung eines gewählten Präsidenten“ oder
„Skandal … Einmarsch der Amerikaner in ein souveränen Staat“
kommt die Überschrift blablabla.
Das heißt, das Ereignis selber kommt schon gar nicht mehr vor, sondern nur noch die Konsequenzen, die sich für Venezuela aus diesem Staatsterrorismus im Nachgang ergeben, „weil die jetzt ja einen neuen Präsidenten brauchen“. Und außerdem ist aus venezuelanischer Sicht natürlich klar, dass die bisherige Vize-Präsidentin jetzt dieses Amt übernimmt.
Im weitern Verlauf des AZ-Artikels kommen dann auch solche Sachen doch noch ein wenig vor, aber unser Vorwurf als kraz lautet:
Eine seriöse Zeitung müsste dieses Ereignis wirklich in ihrer zentralen Überschrift bringen!
Damit unterschreitet die Aachener Zeitung die elementarsten bürgerlichen Informationspflichten deutlich, was einer bürgerliche Gesellschaft eigentlich peinlich sein müsste.
In Aachen gibt’s als Protest und zur Situation in Venezuela am Dienstagabend eine Kundgebung am Elisenbrunnen dazu .
[1] Hier Verweise auf einige Berichte …
Der US-Angriff auf Venezuela und das internationale Recht
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