Radioaktiver Sahara-Staub kommt zurück nach Frankreich

8. März 2021 | Veröffentlicht von

– auch zu uns nach Aachen?

Im vergangenen Monat wehte mehrmals Sahara-Staub über Teile Spaniens, Frankreichs und auch Deutschland. Die französische Organisation zur Kontrolle der Radioaktivität im Westen (ACRO) hat dabei eine interessante Beobachtung gemacht: sie konnte anormale Cäsium-137-Werte in dem Staub messen, der über Europa wehte, …“ (weiter lesen hier …)
So startet der Bericht in Euronews.

Da fragt man sich, ob das auch für uns in Aachen eine Bedeutung haben könnte und deshalb haben wir bei unserem Freunden vom Tihange-Doel-Radiation-Monitorin (TDRM) nachgeschaut:

Diese in Aachen beheimatete und in der kraz mehrfach beschrieben TDRM-Projekt (tdrm.eu), das das aktuelle Strahlungsaufkommen in der Region beobachtet, informiert dazu auf seiner Mailing-Liste: „Weil diese Frage sicher kommt: Unsere Sonden sind bewusst auf eine kurzfristige Reaktion auf außergewöhnliche Anstiege ausgerichtet. Der Preis ist ein Verzicht auf eine präzise Messung minimaler Fluktuationen. Außerdem, Cs137 ist ein Beta-Strahler, und für die Messung von Beta-Strahlen sind unsere Sonden nicht optimiert. Aber auch wenn solche Ereignisse in den statistischen Fluktuationen unserer Messungen untergehen, tragen sie mit ihrer Langzeitwirkung zur radioaktiven Grundlast bei.

Nicht korrekt ist die im obigen Beitrag zitierte Feststellung, „Eigentlich ist das, was uns am meisten der Radioaktivität aussetzt, das natürliche Radon, das aus dem Boden austritt.“ Allein die Summe der menschengemachten radioaktiven Strahlung ist deutlich höher, siehe heirzu https://de.wikipedia.org/wiki/Radonbelastung.

Tipp: schaut ab und zu auf folgende Seite des TDRM mit den AKWs und den Messstellen

Leser haben 1 Kommentar hinterlassen.

  • Hans hat kommentiert am

    Da auf dieser Seite soviel Unsinn steht, fällt es einem schwer das zu glauben.
    Wie kann man AKWs für gefährlich halten, Corona aber nicht?
    Entweder sie sind beide gefährlich. Oder beide ungefährlich.

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