Die 46. Kundgebung gegen Krieg
7. Mai 2026 | Veröffentlicht von Walter Schumacher, Keine Kommentare– trotz Gewitter und Hagel
Für den 2. Mai war die 46-ste Kundgebung mit anschließender Demo unter dem Motto „Diplomatie statt Waffen und Sanktionen“ angekündigt. Wieder sollte es gegen den Krieg in der Ukraine gehen, aber auch gegen die Kriege, die ansonsten in der Welt zur Zeit toben.
Kurz vor der geplanten Aktion gab es einen Gewittersturm mit Hagel
wie schon lange nicht mehr. Als die ersten Organisatoren am Kugelbrunnen auftauchten, waren sie klatschnass und überlegten, ob die Aktion besser abzubrechen sei. Mehrheitlich wurde beschlossen die Kundgebung doch durchzuziehen, aber den geplante Umzug abzusagen.
Als dann das Wetter etwas besser wurde hatten sich auch ca. 50 Leute am Kugelbrunnen versammelt und es gab in Summe drei Beiträge, vor und nach denen immer wieder die tolle Musik der beiden Sokosophen erklang.
Als erstes wurde das „European peace project“ vorgestellt und dann deren Manifest durch Jolies, Letitia und Peter (v.S.) in mehreren Sprachen (deutsch-russisch-bulgarisch-niederländisch und englisch) verlesen. (Es lohnt sich wirklich, den Text hier nachzulesen, weil er das Kernanliegen der versammelten Leute ausdrückt !!)
Ansgar Klein trug dann eine Rückschau auf die skandalösen Ereignisse der letzten vier Wochen (hier nachzulesen ).
Von der Freien Linken wurde dann noch eine kurze Einschätzung der aktuellen Kriegssituation und der Rolle gegeben, die Deutschland dabei spielt. Und für die um die Kundgebung herumstehenden Zuschauer gab es den Hinweis, dass auch Menschen, die in einem völlig friedlichen Aachen leben, sich trotzdem bewusst sein sollten, was weltweit an Kriegen tobt – und dass auch die Deutschen (und sie als Steuerzahler) die Verantwortung für das Töten tragen.
Weil: von Deutschland erfolgt ein Großteil die Lieferung von Waffen in die Kriegsgebiete!
Zum Schluss gab’s die Bitte, sich Samstag in vier Wochen erneut zu treffen. Auch wenn die Hoffnung gering sei, dass bis dahin vielleicht etwas ‚mehr Frieden‘ eintritt – irgendwelche Menschen MÜSSEN sich doch gegen diese um sich greifende „Kriegswilligkeit“ stellen!
Zwei Nachträge:
a) Während der Kundgebung wurde niemand mehr nass!
b) Dafür lief aber ein Mann während eines Vortrags schimpfend mit der Aufforderung um die Kundgebung herum: „Geht doch alle nach Russland …“. Etwa 10 Minuten nach Ende der Kundgebung kam dann der gleich Mann vorbei; aber diesmal als ein etwas ‚ungewöhnlicher Missionar‘ mit einem Kollegen und einem Bollerwagen. Auf dem Bollerwagen lag ein großes (christliches) Holzkreuz und eine Gitarre.
Ein darin liegender Flyer (https://cruz42.de/) offenbarte, dass die beiden von „Cruz“ kamen; wobei „cruz“ wohl für „Christus Unser Zentrum“ steht und das ganze ein Ableger des „Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach“ in Bergneustadt ist.
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