„Defender 2020“

25. November 2019 | Veröffentlicht von , Keine Kommentare

Riesiges Militärmanöver im Frühjahr in Europa

Zur Zeit gibt es Planungen und Vorbereitungen der US-amerikanischen Streitkräfte, der NATO und der Bundeswehr für ein riesiges Militärmanöver in Europa unter dem Namen „Defender 2020“. Hierzu teilt der Aachener Friedenspreis e.V am  22.11.19 mit „… dieses Manöver, das größte seit mehr als 20 Jahren, soll im Frühjahr des kommenden Jahres durchgeführt werden. Deutschland ist dabei Drehscheibe und Transitland.

Ausrichtung gen Osten

Mit dem Manöver „DEF 20“ soll eingeübt werden, wie eine Division, ein militärischer Großverband, quer durch Europa ins Baltikum und nach Polen verlegt werden kann. Darüber hinaus ist es als Infrastruktur-Stresstest gedacht, um die Belastbarkeit der deutschen Infrastruktur zu testen, das heißt, ob Straßen und Brücken den schweren Kampfpanzern auf Militär-Tiefladern standhalten.

Deutschland als Kriegsschauplatz

Nach Veröffentlichungen der Bundeswehr (April 2018) wird Deutschland „als mögliche Basis für Operationen, rückwärtiges Einsatzgebiet und Drehscheibe der Unterstützung“ dienen. Dies bedeutet, auch Deutschland wird Teil des Kriegsschauplatzes sein. Die Stoßrichtung des Manövers, die als konkrete Kriegsvorbereitung verstanden werden kann, ist unzweifelhaft gegen Russland gerichtet.

Manöver bedroht Frieden, Umwelt und Klima

Dieses Manöver stellt eine massive Bedrohung und Gefährdung des Friedens in Europa dar. Es ist zudem gegen die wirtschaftlichen Interessen Europas und besonders auch Deutschlands gerichtet. Die ökologischen Auswirkungen auf Umwelt und Klima durch Abgase, Flächenzerstörungen und Ressourcenverbrauch sind verheerend. Dennoch begrüßt die Bundesregierung das Manöver DEF 20.

Sich Widersetzen!

Die Mitglieder des Aachener Friedenspreis rufen dazu auf, sich gemeinsam mit uns diesen Planungen zu widersetzen und appellieren an

  • die Politiker*innen des Deutschen Bundestages, die Beteiligung Deutschlands an diesem Manöver zu verhindern
  • die Bürger*innen in Deutschland und die Aktivistinnen der internationalen Klimabewegung, gegen diese Planungen zu protestieren und sich an den vielerorts stattfindenden Protestaktionen dagegen zu beteiligen.

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