80 Jahre …. die AZ feiert sich selbst…
27. April 2026 | Veröffentlicht von Peter Blaszyk, Keine KommentareEin Auftrag der bleibt – zur gespielten Selbstbefriedigung der AZ-Redakteure zum 80. Geburtstag
„Ein Auftrag, der bleibt“ … so lautet die Überschrift des Berichts in der Aachener Zeitung (AZ) über das Jubiläum der AZ. Hierzu ist natürlich ein Kommentar von Peter Blaszyk unumgänglich …:
Der Auftrag: die Sedierung der Leser durch gelenkte Berichterstattung, manipulative Weglassungen und phrasenhafte Kommentierung mit dem immer gleichen „Wording“. Und dieser Auftrag wird immer wichtiger. Bei sinkendem Wohlstand und schon jetzt leise murrender Bevölkerung muss Orientierung geboten werden. Stabilität in der Meinungsmachermaschinerie bringt Stabilität in der Bevölkerung. Deshalb muss in den Redaktionen jeder kritische Fremdkörper kaltgestellt oder beseitigt werden.
Der Auftrag ist zu ernst, um der vor sich hindämmernden Bevölkerung gedankliche Alternativen zu offenbaren. Das von den AZ- und RPSchreiberlingen immer wieder gequälte Phrasenschwein vom „unabhängigem Journalismus“, „Meinungsvielfalt“ und „Wahrheitsverpflichtung“ findet sich selten und rudinentär auf den Leserbriefseiten (der Feigenblatt-Spartenredaktion sein Dank).
Der Rest ist Meinungsmache und Ablenkung.
Als lobenswerten Dirigenten des Einheitskonzertes im „Kampf für die Demokratie“ gibt sich ein „europäischer Industrieller“ (AZ v. 25.04.25): Thomas Leysen.
Ganz sicher ein alturiustischer Medienmogul und „Industriemagnat“ (AZ 25.04.25) der die „europäischen Zeitung aus den Fängen von Oligarchen retten will“ (AZ 25.04.25 und auch 20.04.26).
Geht´s noch? Auch hier erzielt die Wiederholung dieser Formulierung seine Wirkung: sie stößt ab!!! Weil sie den Leser für dümmer verkauft als er ist.
Nicht zu übersehen ist das Problem der Propagandisten:
der Blick in die Zuschauerraum (AZ 20.04.26) zeigt fast ausschließlich begeisterte Ü 60erInnen. Die Jungen sind nicht mehr zu holen. Obwohl nun auch die Politik das Messer „Pressepluralismus“😀 schärfen will.
NRW-Minister Linimski betont die „Wichtigkeit des unabhängigen Journalismus (🐷) in Zeiten von alternativen Fakten“. Nun soll auch Geld fließen. Eher verdeckt – aber gut investiert.
Denn: die Gedanken sind frei …. aber deshalb kann doch nicht jeder Depp denken was er will.
Abschließend noch ein Hinweis:
der Schreiber dieser Zeilen empfiehlt die AZ trotz Allem (allerdings nur als Zweit- oder DrittleserIn):
Denn: „ich will wissen, was ich denken soll“.

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