Die Kunst, den Kapitalismus zu verändern

13. November 2019 - 18:00 bis 20:00

Evangelischen Erwachsenenenbildungswerk, Frėre Roger Str. 8-10

Eine Annäherung in fünf Alternativen [1]

Megakonzerne und Großinvestoren erobern Innenstädte, Krankenhäuser, Pflegeheime, Ackerland und unsere Daten. Der rasende globale Kapitalismus bedroht Mensch, Demokratie, Natur und Klima. Wirtschaft und Konsum müssen grundlegend anders werden. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Dies erfordert die Kunst, das Wirtschaftssystem so zu verändern, dass es nicht in eine Krise abstürzt. In seinem Vortrag zeigt der Ökonom und Publizist Wolfgang Kessler an konkreten Modellen und Alternativen, wie dies gehen kann.

WOLFGANG KESSLER ist Publizist, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er studierte in Konstanz, Bristol und an der London School of Economics. Die Promotion erfolgte 1982 an der Universität Konstanz. Kessler ist seit 1983 als Journalist tätig. Im Jahre 1991 wechselte er zu Publik-Forum als Ressortleiter für Politik und Gesellschaft. Seit 1999 ist er Chefredakteur. Kessler beschäftigt sich in zahlreichen Büchern mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf ethischer Grundlage. Am 16.November 2007 wurde Wolfgang Kessler mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis ausgezeichnet – für sein öffentliches Wirken für „Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“.

Dies ist eine attac-Veranstaltung der Reihe “Einwände” mit folgenden Kooperationspartnern:
Eine Welt Forum Aachen e.V., Ev. Erwachsenenbildungswerk Aachen e.V., Volkshochschule Aachen, Logoi Institut für Philosophie und Diskurs, Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen.

[1] Die kraz ist SEHR neugierig, ob das nur einem weiteren sozialdemokratisch-grünen „Schön-Reden der Unvermeidbarkeit des Kapitalismus“ dient oder aber ein ernsthafter der Versuch einer ECHTEN Abschaffung des Kapitalismus!

ICAL