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SUMMARY:Daniele Ganser in Aachen
DESCRIPTION:Vortrag: Warum ist der Ukraine-Krieg ausgebrochen?\n\nDer 
 Vortrag wird seit Samstag in den AN/AZ durch Schmiermann&Co denunziert
 \, aber NOCH ist der Saal im Eurogress nicht gekündigt worden! (siehe 
 dazu den Artikel hier)\n==>  Hier gibt es noch Karten!!\n\nVortrag Dr.
  Daniele Ganser:\nWarum ist der Ukraine-Krieg ausgebrochen? In vielen 
 Ländern der Welt wüten verbrecherische Kriege\, auch jetzt gerade mitt
 en in Europa. Die USA sind an vielen dieser Kriege beteiligt. Die USA 
 sind mit 10 Flugzeugträgern derzeit das mächtigste Land der ....\nAber
  irgendwas ist schon faul (ZENSUR??).\nSo ist der o.g. Text NICHT nich
 t mehr im Veranstaltungskalender vom Eurogress erreichbar:\nhttps://ww
 w.eurogress-aachen.de › veranstaltungskalender › vortrag-dr-daniele-ga
 nser ??\n\nHier Inhaltliches zu seinem Vortrag aus dem Wochenblick Öst
 erreich vom 21.10.22\nAchtsam und wachsam durch die Geopolitik\nFriede
 nsforscher Ganser erklärt: So befeuerte der Westen den Ukraine-Krieg\n
 ... Von tosendem Applaus umrahmt war der spannende Vortrag\, den Dr. D
 aniele Ganser am gestrigen Donnerstag und heutigen Freitag auf Einladu
 ng des Vereins „Bright Side“ vor je über 600 Gästen in Sipbachzell hie
 lt. Dabei verwob er die Themenkomplexe „Selbstverantwortung und Achtsa
 mkeit“ mit der Bedeutung\, welche diese für das Verständnis geopolitis
 cher Entwicklungen generell und des Ukrainekrieges im Besonderen besit
 zen.\n“Achtsam zu sein\, bedeutet wach zu sein”\, zitierte Ganser eing
 angs den Meditationsexperten Jon Kabat-Zinn\, der den Leuten in diesem
  Zusammenhang empfahl\, sich Gedanken wie einen Wasserfall vorzustelle
 n\, hinter dem man manchmal eine Höhle finden kann\, um in sich zu keh
 ren und die Dinge mit Distanz zu betrachten. Nur so wäre es möglich\, 
 verschiedene Stimmen einzubeziehen & auch im eigenen Denken zu wachsen
 \, statt Dogmen zu verteidigen.\nVerzerrte Bilder zum Ukrainekrieg\nWa
 s hat dies alles mit Geopolitik zu tun? Sehr viel\, befindet Ganser: D
 enn unzählige Menschen übernehmen die Gedanken nur aus dem Fernseher\,
  samt der Verkürzungen\, Auslassungen & wechselnden Ängste. Das Result
 at: Menschen würden ernsthaft glauben\, in der Ukraine liefere man Waf
 fen für “die Guten” – ohne zu wissen\, dass der Konflikt nicht acht Mo
 nate\, sondern acht Jahre und acht Monate alt ist.\nDer Grund für die 
 verzerrte Wahrnehmung sei\, dass Medien erst seit acht Monaten darüber
  berichten. Dort würde Selenski als “gut” und Putin als “böse” dargest
 ellt\, wobei hinter Selenski die USA stünden und somit mit Joe Biden e
 in Politiker\, der 2014 als Obamas Vize für den Sturz der damaligen Re
 gierung in Kiew mitverantwortlich sei. Aber auch über die Vorfälle am 
 Maidan spreche der Westen nicht.\nHier sei das Wasserfall-Prinzip sinn
 voll: In einem Krieg wähnen sich beide Seiten im Recht & betreiben Pro
 paganda\, hinter die es zu blicken gilt. Das sei im Tauziehen um die U
 kraine nicht anders\, dafür müsse man sogar bis zum Mauerfall zurückbl
 icken.\nNATO-Osterweiterung als Zündschnur\nDer Westen zeigt Putin die
  rote Karte\, geht es nach Ganser verdienen diese aber jedenfalls sech
 s weitere Politiker. Die erste ginge an Bill Clinton\, der die russisc
 he Schwäche unter Jelzin ausnützte\, um entgegen renommierter Experten
 warnungen & entgegen früherer Zusagen die NATO zu erweitern: So kamen 
 1999 Polen\, Ungarn und Tschechien als erste Ostblock-Staaten dazu.\nD
 as nächste so zu ahndende Foul beging Nachfolger George Bush Jr.\, der
  das Baltikum\, Rumänien\, Bulgarien & die Slowakei dazu nahm. Beide z
 ettelten in Serbien und im Irak völkerrechtswidrige Kriege an. Im Gefä
 ngnis säße nun nicht Bush als Kriegstreiber\, sondern Julian Assange\,
  der die dabei begangenen US-Kriegsverbrechen aufdeckte.\nNoch auf sei
 ner “Abschiedstour” 2008 setzte Bush zum endgültigen Affront an: Am NA
 TO-Gipfel in Bukarest lud er die Ukraine und Georgien in die NATO ein\
 , das scheiterte damals noch am Widerstand einiger europäischer Staate
 n. Aber die Lunte war gelegt und sie führte direkt in die Vorfälle des
  Winters 2013/14 am Maidan-Platz in Kiew. Die eigentlichen Drahtzieher
  – laut Ganser deutet die Spur nach Washington – würden aber im Westen
  nicht benannt.\nFür Friedensforscher & Historiker Ganser ein Unding: 
 “Wenn wir nicht in der Lage sind\, über den Putsch 2014 zu sprechen\, 
 sind wir keine aufgeklärte Gesellschaft.” Er verwies auf die Schilderu
 ngen von Nikolai Asarow\, seinerzeit Premier unter dem 2010 demokratis
 ch gewählten Präsidenten Wiktor Janukowitsch. Er erzählte\, dass die U
 SA die Konfrontation ankurbelten und die Anführer der Maidanproteste i
 n der US-Botschaft ein und aus gingen.\nDazu käme das Treffen der offi
 ziellen USA mit dem später eingesetzten Premier Arsenij Jazenjuk und d
 em späteren Präsidenten Petro Poroschenko auf der “Sicherheitskonferen
 z” in München nur gut zwei Wochen vor der Eskalation auf dem Maidan. E
 benfalls dabei: Der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko\, der lange 
 als Kandidat für einen hohen Regierungsposten galt.\nBis zum geleakten
  Telefonat\, in dem Ex-US-Außenstaatssekretärin Victoria Nuland gegenü
 ber US-Botschafter Geoffrey Pyatt angab\, dass dies nicht ratsam sei. 
 Berüchtigt wurden auch die Worte “Fuck the EU”\, mit denen sie zu Prot
 okoll gab\, dass ihr die Belange und die Sicherheit der Europäer egal 
 waren. Interessant seien auch\, so Ganser\, die Treffen von US-Senator
  John McCain mit dem nationalistischen Politiker Oleg Tjagnibok\, über
  den 2014 noch die ARD urteilte\, dass “unter den Rebellen nicht nur G
 ute” seien. Heute würden jene\, die auf dieselben Sachen hinweisen\, a
 ls “Putinversteher” diffamiert.\nMenschen mit falschen Gedanken aufgeh
 etzt\nAb dem 18. Februar 2014 wurde die Achtsamkeit der Menschen überl
 istet\, ihre falschen Gedanken führten in die Eskalation. Denn als Sch
 arfschützen aus dem Hotel “Ukraina” und aus dem Musik-Konservatorium a
 uf Polizisten und Demonstranten schossen\, hielten beide Seiten die je
 weils andere Gruppe für die Urheber des Feuers\, was mittlerweile unab
 hängig widerlegt wurde.\nWeil es so einfach sei\, die Gefühle der Mens
 chen zu verwirren\, die in der Hitze des Gefechts eben nicht im sprich
 wörtlichen “Wasserfall” verschwinden\, seien auch False-Flag-Attacken 
 möglich. Mittlerweile sei es im westlichen Mainstream aber sogar verpö
 nt\, die Rolle der USA zu thematisieren. Als seltenes Gegenbeispiel na
 nnte er einen Artikel des US-Politologen John Mearsheimer\, der noch i
 m März im “Economist”\, die NATO-Osterweiterung als Auslöser der Ukrai
 nekrise identifizierte. Für die Nummer gebühre Biden & Obama auch eine
  “rote Karte”.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<h3>Vortrag: Warum ist der Ukraine-Krieg 
 ausgebrochen?</h3>\n<strong><a href=https://kraz-ac.de/wp-content/uplo
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  /></a></strong><em>Der Vortrag wird seit Samstag in den AN/AZ durch S
 chmiermann&amp\;Co denunziert\, aber NOCH ist der Saal im Eurogress ni
 cht gekündigt worden! (<a href=https://kraz-ac.de/mehr-zensur-durchset
 zen-in-aachen-8970>siehe dazu den Artikel hier</a>)<br />\n</em><stron
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 rong>Vortrag Dr. Daniele Ganser:</strong><br />\nWarum ist der Ukraine
 -Krieg ausgebrochen? In vielen Ländern der Welt wüten verbrecherische 
 Kriege\, auch jetzt gerade mitten in Europa. Die USA sind an vielen di
 eser Kriege beteiligt. Die USA sind mit 10 Flugzeugträgern derzeit das
  mächtigste Land der &#8230\;.<br />\n<strong>Aber irgendwas ist schon
  faul (</strong>ZENSUR??).<br />\nSo ist der o.g. Text NICHT nicht meh
 r im Veranstaltungskalender vom Eurogress erreichbar:<br />\n<a class=
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 <br />\nHier <a href=https://www.wochenblick.at/geschichte/top-histori
 ker-ganser-erklaert-so-befeuerte-der-westen-den-ukraine-krieg/)>Inhalt
 liches zu seinem Vortrag aus dem Wochenblick Österreich</a> vom 21.10.
 22<br />\n<b>Achtsam und wachsam durch die Geopolitik</b><b><br />\n</
 b><b>Friedensforscher Ganser erklärt: So befeuerte der Westen den Ukra
 ine-Krieg</b><br />\n&#8230\; Von tosendem Applaus umrahmt war der spa
 nnende Vortrag\, den Dr. Daniele Ganser am gestrigen Donnerstag und he
 utigen Freitag auf Einladung des Vereins „Bright Side“ vor je über 600
  Gästen in Sipbachzell hielt. Dabei verwob er die Themenkomplexe „Selb
 stverantwortung und Achtsamkeit“ mit der Bedeutung\, welche diese für 
 das Verständnis geopolitischer Entwicklungen generell und des Ukrainek
 rieges im Besonderen besitzen.<br />\n“Achtsam zu sein\, bedeutet wach
  zu sein”\, zitierte Ganser eingangs den Meditationsexperten Jon Kabat
 -Zinn\, der den Leuten in diesem Zusammenhang empfahl\, sich Gedanken 
 wie einen Wasserfall vorzustellen\, hinter dem man manchmal eine Höhle
  finden kann\, um in sich zu kehren und die Dinge mit Distanz zu betra
 chten. Nur so wäre es möglich\, verschiedene Stimmen einzubeziehen &am
 p\; auch im eigenen Denken zu wachsen\, statt Dogmen zu verteidigen.<b
 r />\nVerzerrte Bilder zum Ukrainekrieg<br />\nWas hat dies alles mit 
 Geopolitik zu tun? Sehr viel\, befindet Ganser: Denn unzählige Mensche
 n übernehmen die Gedanken nur aus dem Fernseher\, samt der Verkürzunge
 n\, Auslassungen &amp\; wechselnden Ängste. Das Resultat: Menschen wür
 den ernsthaft glauben\, in der Ukraine liefere man Waffen für “die Gut
 en” – ohne zu wissen\, dass der Konflikt nicht acht Monate\, sondern a
 cht Jahre und acht Monate alt ist.<br />\nDer Grund für die verzerrte 
 Wahrnehmung sei\, dass Medien erst seit acht Monaten darüber berichten
 . Dort würde Selenski als “gut” und Putin als “böse” dargestellt\, wob
 ei hinter Selenski die USA stünden und somit mit Joe Biden ein Politik
 er\, der 2014 als Obamas Vize für den Sturz der damaligen Regierung in
  Kiew mitverantwortlich sei. Aber auch über die Vorfälle am Maidan spr
 eche der Westen nicht.<br />\nHier sei das Wasserfall-Prinzip sinnvoll
 : In einem Krieg wähnen sich beide Seiten im Recht &amp\; betreiben Pr
 opaganda\, hinter die es zu blicken gilt. Das sei im Tauziehen um die 
 Ukraine nicht anders\, dafür müsse man sogar bis zum Mauerfall zurückb
 licken.<br />\n<b>NATO-Osterweiterung als Zündschnur</b><br />\nDer We
 sten zeigt Putin die rote Karte\, geht es nach Ganser verdienen diese 
 aber jedenfalls sechs weitere Politiker. Die erste ginge an Bill Clint
 on\, der die russische Schwäche unter Jelzin ausnützte\, um entgegen r
 enommierter Expertenwarnungen &amp\; entgegen früherer Zusagen die NAT
 O zu erweitern: So kamen 1999 Polen\, Ungarn und Tschechien als erste 
 Ostblock-Staaten dazu.<br />\nDas nächste so zu ahndende Foul beging N
 achfolger George Bush Jr.\, der das Baltikum\, Rumänien\, Bulgarien &a
 mp\; die Slowakei dazu nahm. Beide zettelten in Serbien und im Irak vö
 lkerrechtswidrige Kriege an. Im Gefängnis säße nun nicht Bush als Krie
 gstreiber\, sondern Julian Assange\, der die dabei begangenen US-Krieg
 sverbrechen aufdeckte.<br />\nNoch auf seiner “Abschiedstour” 2008 set
 zte Bush zum endgültigen Affront an: Am NATO-Gipfel in Bukarest lud er
  die Ukraine und Georgien in die NATO ein\, das scheiterte damals noch
  am Widerstand einiger europäischer Staaten. Aber die Lunte war gelegt
  und sie führte direkt in die Vorfälle des Winters 2013/14 am Maidan-P
 latz in Kiew. Die eigentlichen Drahtzieher – laut Ganser deutet die Sp
 ur nach Washington – würden aber im Westen nicht benannt.<br />\nFür F
 riedensforscher &amp\; Historiker Ganser ein Unding: “Wenn wir nicht i
 n der Lage sind\, über den Putsch 2014 zu sprechen\, sind wir keine au
 fgeklärte Gesellschaft.” Er verwies auf die Schilderungen von Nikolai 
 Asarow\, seinerzeit Premier unter dem 2010 demokratisch gewählten Präs
 identen Wiktor Janukowitsch. Er erzählte\, dass die USA die Konfrontat
 ion ankurbelten und die Anführer der Maidanproteste in der US-Botschaf
 t ein und aus gingen.<br />\nDazu käme das Treffen der offiziellen USA
  mit dem später eingesetzten Premier Arsenij Jazenjuk und dem späteren
  Präsidenten Petro Poroschenko auf der “Sicherheitskonferenz” in Münch
 en nur gut zwei Wochen vor der Eskalation auf dem Maidan. Ebenfalls da
 bei: Der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko\, der lange als Kandida
 t für einen hohen Regierungsposten galt.<br />\nBis zum geleakten Tele
 fonat\, in dem Ex-US-Außenstaatssekretärin Victoria Nuland gegenüber U
 S-Botschafter Geoffrey Pyatt angab\, dass dies nicht ratsam sei. Berüc
 htigt wurden auch die Worte “Fuck the EU”\, mit denen sie zu Protokoll
  gab\, dass ihr die Belange und die Sicherheit der Europäer egal waren
 . Interessant seien auch\, so Ganser\, die Treffen von US-Senator John
  McCain mit dem nationalistischen Politiker Oleg Tjagnibok\, über den 
 2014 noch die ARD urteilte\, dass “unter den Rebellen nicht nur Gute” 
 seien. Heute würden jene\, die auf dieselben Sachen hinweisen\, als “P
 utinversteher” diffamiert.<br />\nMenschen mit falschen Gedanken aufge
 hetzt<br />\nAb dem 18. Februar 2014 wurde die Achtsamkeit der Mensche
 n überlistet\, ihre falschen Gedanken führten in die Eskalation. Denn 
 als Scharfschützen aus dem Hotel “Ukraina” und aus dem Musik-Konservat
 orium auf Polizisten und Demonstranten schossen\, hielten beide Seiten
  die jeweils andere Gruppe für die Urheber des Feuers\, was mittlerwei
 le unabhängig widerlegt wurde.<br />\nWeil es so einfach sei\, die Gef
 ühle der Menschen zu verwirren\, die in der Hitze des Gefechts eben ni
 cht im sprichwörtlichen “Wasserfall” verschwinden\, seien auch False-F
 lag-Attacken möglich. Mittlerweile sei es im westlichen Mainstream abe
 r sogar verpönt\, die Rolle der USA zu thematisieren. Als seltenes Geg
 enbeispiel nannte er einen Artikel des US-Politologen John Mearsheimer
 \, der noch im März im “Economist”\, die NATO-Osterweiterung als Auslö
 ser der Ukrainekrise identifizierte. Für die Nummer gebühre Biden &amp
 \; Obama auch eine “rote Karte”.
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