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SUMMARY:Ein Geheimplan hinter allem
DESCRIPTION:Verschwörungsdenken und Antisemitismus\n vor dem Hintergru
 nd von Krisenerfahrungen und Kontrollverlusten\n[Anmerkung kraz:\nHier
  ein weiterer Versuch von staatlich finanzierten Akteuren über die (ve
 rmeintlich) 'Bösen' aufzuklären!\n==> Der Referent ist Prof an einer k
 atholischen Hochschule\, er lebt also von einer CHRISTLICHEN-Organisat
 ion\, die Geisterglauben\, Hokuspokus und Zauberei fördert.\nDIESER Ma
 nn will uns also was von Verschwörungsdenken erzählen?? Wir sind gespa
 nnt\, was er da so alles aus seiner Herkunftsorganisation berichtet]\n
 \nVerschwörungsdenken und Antisemitismus vor dem Hintergrund von Krise
 nerfahrungen und Kontrollverlusten\nReferenten: Markus Baum/Andreas St
 ahl vom CARS der KatHo\nam 26.09.24\, Aula Welthaus\n\nin der Vortrags
 reihe zu Extremismus und Verschwörungsdenken lädt das Aachener Welthau
 s zum dritten Vortragsabend am 26.09.2024 um 19 Uhr in die Welthaus-Au
 la ein. Prof. Dr. Markus Baum und sein Mitarbeiter Andreas Stahl sprec
 hen unter dem Titel Ein Geheimplan hinter allem über die Rolle des Ant
 isemitismus in Verschwörungsnarrativen und mögliche Erklärungen für da
 s immer neue Auftreten der gleichen\, alten antijüdischen Klischees. D
 ie beiden Wissenschaftler vom Centrum für Antisemitismus- und Rassismu
 sstudien der Katholischen Hochschule NRW gehen dabei besonders auf akt
 uelle Beispiele aus den letzten Jahren und Monaten ein.\n\nIm Zusammen
 hang mit den  ‚Corona-Demonstrationen‘ wurde in den Medien viel über d
 ie dort propagierten Verschwörungserzählungen berichtet. Vergleiche un
 geimpfter Personen mit verfolgten Jüdinnen und Juden und des Corona-Vi
 rus mit einer Massenvernichtungswaffe machten die Runde. Laut dem bevö
 lkerungsrepräsentativen Covid-19-Snapshot-Monitoring brachte ein Viert
 el der Befragten die Corona-Pandemie in einen Zusammenhang mit Verschw
 örungen. Doch auch außerhalb des pandemischen Kontextes sind Verschwör
 ungsnarrative in Deutschland verbreitet. 22\,9 Prozent der Deutschen g
 lauben\, dass geheime Organisationen einen großen Einfluss auf die Ges
 ellschaft ausüben\, 20\,5 Prozent vermuten\, dass Politiker*innen nur 
 Marionetten von verborgenen Mächten seien.\n\nBeunruhigender werden di
 ese vielleicht nur harmlos anmutenden Weltdeutungen\, wird berücksicht
 igt\, dass sie als „Einstiegsdroge“ für rechtsextremes Gedankengut beg
 riffen werden und eine Vernetzung verschiedener Positionen des politis
 chen Spektrums ermöglichen.  Der Antisemitismus stellt dafür ein inhal
 tliches wie formales Bindeglied dar. Der Vortrag geht zunächst dem his
 torischen Zusammenhang von Verschwörungsdenken und Antisemitismus anha
 nd konkreter Beispiele nach. Anschließend werden Struktur und Funktion
  von Verschwörungsnarrativen analysiert. Unter Berücksichtigung sozial
 wissenschaftlicher Debatten werden Bedingungen von Krisen- und Kontrol
 lverlusterfahrungen erläutert\, die als generelle Ursache des Verschwö
 rungsdenkens begriffen werden können. Abschließend soll ein Blick in g
 egenwärtige Krisen aufzeigen\, in welcher Form der Zusammenhang von An
 tisemitismus und Verschwörungsdenken fortbesteht.\n\nDer Vortrag mit a
 nschließender Diskussion ist die dritte von vier Veranstaltungen zum T
 hemenkomplex (Rechts-)Extremismus und Verschwörungsdenken. Ein weitere
 r Vortrag zu den erstaunlichen Wandlungen mancher Alt-Linker zum Recht
 sextremismus findet am 28. November im Welthaus statt. Mehr Infos zur 
 Reihe gibt es unter https://www.welthaus-aachen.de\n\nDie Veranstaltun
 gsreihe wird gefördert von Demokratie Leben. Sie ist Teil der WeDoKu-R
 eihe (Welthaus-Donnerstags-Kultur). In diesem Rahmen veranstaltet das 
 Aachener Welthaus i.d.R. am letzten Donnerstag jedes Monats Kulturvera
 nstaltungen von Konzerten über Filmvorführungen bis hin zu Lesungen un
 d anderen kulturellen Darbietungen aus den Themenfeldern des Welthause
 s. Da das Haus und seine Mitgliedsgruppen inhaltlich breit aufgestellt
  sind\, geht es im Kern zwar oft um Nachhaltigkeit\, Umwelt- und Klima
 schutz\, aber auch auf Aachen bezogene und internationale Veranstaltun
 gen und kulinarische Events werden angeboten. Bisher traten im musikal
 ischen Bereich Bands wie Dieter Böse und seine Band Böse mal anders\, 
 das Schlagsaitenquantett oder das Musik-Kabarett Muita Merda im Weltha
 us auf.\n\nDas Aachener Welthaus ist ein seit 1995 selbstverwaltetes D
 omizil von Vereinen und Initiativen aus den Themenfeldern Nachhaltigke
 it\, Ökologie\, Umwelt- und Klimaschutz\, Frieden\, internationale Zus
 ammenarbeit und Inklusion. 20 Gruppen sind Mitglieder des Welthaus Aac
 hen e.V.\, einige weitere mieten Büroräume\, ohne Mitglied zu sein. De
 r gemeinnützige Trägerverein des Hauses finanziert sich ausschließlich
  aus Mitgliedsbeiträgen\, Spenden und einem jährlich neu beantragten Z
 uschuss der Stadt Aachen.\n\nPersonenSkizzen\nProf. Dr. Markus Baum is
 t Professor für Soziologie an der Katholischen Hochschule NRW. Die Sch
 werpunkte seiner Forschung\, seiner Lehre und seines Wissenstransfers 
 liegen in den Bereichen der Gesellschaftswissenschaften\, der Sozial- 
 und Politischen Philosophie (des 18. bis 21. Jahrhunderts) und der Äst
 hetischen Theorie. Gegenwärtig beschäftigt er sich insbesondere mit au
 toritären Reaktionsmustern im Kontext von Krisen-Erfahrungen\, den Mot
 iven und Konsequenzen des Digitalisierungsprozesses sowie stadt- und a
 rchitektursoziologischen Fragen.\nBerufliche Homepage: https://katho-n
 rw.de/baum-markus-dr-phil\n\nAndreas Stahl arbeitet als wissenschaftli
 che Hilfskraft im Projekt „Autoritarismus ins Aus stellen“ am Centrum 
 für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen. Er ist seit
  vielen Jahren in der politischen Bildung tätig und Mitherausgeber der
  Sammelbände „Konformistische Rebellen“ (2020)\, „Probleme des Antiras
 sismus“ (2022)\, „Subjekt und Befreiung“ (2022)\, „Erinnern als höchst
 e Form des Vergessens?“ (2023) sowie „Gesichter des politischen Islam“
  (2023).\n\nEckdaten auf einen Blick:\nWas: Vortrag Ein Geheimplan hin
 ter allem - Verschwörungsdenken und Antisemitismus vor dem Hintergrund
  von Krisenerfahrungen und Kontrollverlusten\nWer: Prof. Dr. Markus Ba
 um und Andreas Stahl\, Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudie
 n an der Katholischen Hochschule NRW\nWann: Donnerstag\, 26. September
  2024\, 19 Uhr\nWo: Welthaus Aachen\, An der Schanz 1\, 52064 Aachen\,
  Aula (2.OG)\nEintritt frei!\nwww.welthaus-aachen.de\ninfo@welthaus-aa
 chen.de\n\nVeranstalter: ??
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<h3>&#8222\;Verschwörungsdenken<strong> u
 nd Antisemitismus&#8220\;</strong></h3>\n<h4><strong> vor dem Hintergr
 und von Krisenerfahrungen und Kontrollverlusten</strong></h4>\n<p>[<st
 rong>Anmerkung kraz</strong>:<br>\n<em>Hier ein weiterer Versuch von s
 taatlich finanzierten Akteuren über die (vermeintlich) &#8218\;Bösen&#
 8216\; aufzuklären!</em><br>\n<em>==&gt\; Der Referent ist Prof an ein
 er <strong>katholischen</strong> Hochschule\, er lebt also von einer C
 HRISTLICHEN-Organisation\, die Geisterglauben\, Hokuspokus und Zaubere
 i fördert.</em><br>\n<em>DIESER Mann will uns also was von &#8222\;Ver
 schwörungsdenken&#8220\; erzählen?? Wir sind gespannt\, was er da so a
 lles aus seiner Herkunftsorganisation berichtet]</em></p>\n<p><strong>
 Verschwörungsdenken und Antisemitismus vor dem Hintergrund von Krisene
 rfahrungen und Kontrollverlusten<br>\n</strong>Referenten: Markus Baum
 /Andreas Stahl vom CARS der KatHo<br>\nam 26.09.24\, Aula Welthaus</p>
 \n<p>in der Vortragsreihe zu Extremismus und Verschwörungsdenken lädt 
 das Aachener Welthaus zum dritten Vortragsabend am 26.09.2024 um 19 Uh
 r in die Welthaus-Aula ein. Prof. Dr. Markus Baum und sein Mitarbeiter
  Andreas Stahl sprechen unter dem Titel &#8222\;Ein Geheimplan hinter 
 allem&#8220\; über die Rolle des Antisemitismus in Verschwörungsnarrat
 iven und mögliche Erklärungen für das immer neue Auftreten der gleiche
 n\, alten antijüdischen Klischees. Die beiden Wissenschaftler vom Cent
 rum für Antisemitismus- und Rassismusstudien der Katholischen Hochschu
 le NRW gehen dabei besonders auf aktuelle Beispiele aus den letzten Ja
 hren und Monaten ein.</p>\n<p>Im Zusammenhang mit den  ‚Corona-Demonst
 rationen‘ wurde in den Medien viel über die dort propagierten Verschwö
 rungserzählungen berichtet. Vergleiche ungeimpfter Personen mit verfol
 gten Jüdinnen und Juden und des Corona-Virus mit einer Massenvernichtu
 ngswaffe machten die Runde. Laut dem bevölkerungsrepräsentativen Covid
 -19-Snapshot-Monitoring brachte ein Viertel der Befragten die Corona-P
 andemie in einen Zusammenhang mit Verschwörungen. Doch auch außerhalb 
 des pandemischen Kontextes sind Verschwörungsnarrative in Deutschland 
 verbreitet. 22\,9 Prozent der Deutschen glauben\, dass geheime Organis
 ationen einen großen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben\, 20\,5 Pro
 zent vermuten\, dass Politiker*innen nur Marionetten von verborgenen M
 ächten seien.</p>\n<p>Beunruhigender werden diese vielleicht nur harml
 os anmutenden Weltdeutungen\, wird berücksichtigt\, dass sie als „Eins
 tiegsdroge“ für rechtsextremes Gedankengut begriffen werden und eine V
 ernetzung verschiedener Positionen des politischen Spektrums ermöglich
 en.  Der Antisemitismus stellt dafür ein inhaltliches wie formales Bin
 deglied dar. Der Vortrag geht zunächst dem historischen Zusammenhang v
 on Verschwörungsdenken und Antisemitismus anhand konkreter Beispiele n
 ach. Anschließend werden Struktur und Funktion von Verschwörungsnarrat
 iven analysiert. Unter Berücksichtigung sozialwissenschaftlicher Debat
 ten werden Bedingungen von Krisen- und Kontrollverlusterfahrungen erlä
 utert\, die als generelle Ursache des Verschwörungsdenkens begriffen w
 erden können. Abschließend soll ein Blick in gegenwärtige Krisen aufze
 igen\, in welcher Form der Zusammenhang von Antisemitismus und Verschw
 örungsdenken fortbesteht.</p>\n<p>Der Vortrag mit anschließender Disku
 ssion ist die dritte von vier Veranstaltungen zum Themenkomplex (Recht
 s-)Extremismus und Verschwörungsdenken. Ein weiterer Vortrag zu den er
 staunlichen Wandlungen mancher Alt-Linker zum Rechtsextremismus findet
  am 28. November im Welthaus statt. Mehr Infos zur Reihe gibt es unter
  <a class=moz-txt-link-freetext href=https://www.welthaus-aachen.de>ht
 tps://www.welthaus-aachen.de</a></p>\n<p>Die Veranstaltungsreihe wird 
 gefördert von Demokratie Leben. Sie ist Teil der WeDoKu-Reihe (Welthau
 s-Donnerstags-Kultur). In diesem Rahmen veranstaltet das Aachener Welt
 haus i.d.R. am letzten Donnerstag jedes Monats Kulturveranstaltungen v
 on Konzerten über Filmvorführungen bis hin zu Lesungen und anderen kul
 turellen Darbietungen aus den Themenfeldern des Welthauses. Da das Hau
 s und seine Mitgliedsgruppen inhaltlich breit aufgestellt sind\, geht 
 es im Kern zwar oft um Nachhaltigkeit\, Umwelt- und Klimaschutz\, aber
  auch auf Aachen bezogene und internationale Veranstaltungen und kulin
 arische Events werden angeboten. Bisher traten im musikalischen Bereic
 h Bands wie Dieter Böse und seine Band Böse mal anders\, das Schlagsai
 tenquantett oder das Musik-Kabarett Muita Merda im Welthaus auf.</p>\n
 <p>Das Aachener Welthaus ist ein seit 1995 selbstverwaltetes Domizil v
 on Vereinen und Initiativen aus den Themenfeldern Nachhaltigkeit\, Öko
 logie\, Umwelt- und Klimaschutz\, Frieden\, internationale Zusammenarb
 eit und Inklusion. 20 Gruppen sind Mitglieder des Welthaus Aachen e.V.
 \, einige weitere mieten Büroräume\, ohne Mitglied zu sein. Der gemein
 nützige Trägerverein des Hauses finanziert sich ausschließlich aus Mit
 gliedsbeiträgen\, Spenden und einem jährlich neu beantragten Zuschuss 
 der Stadt Aachen.</p>\n<p>PersonenSkizzen<br>\nProf. Dr. Markus Baum i
 st Professor für Soziologie an der Katholischen Hochschule NRW. Die Sc
 hwerpunkte seiner Forschung\, seiner Lehre und seines Wissenstransfers
  liegen in den Bereichen der Gesellschaftswissenschaften\, der Sozial-
  und Politischen Philosophie (des 18. bis 21. Jahrhunderts) und der Äs
 thetischen Theorie. Gegenwärtig beschäftigt er sich insbesondere mit a
 utoritären Reaktionsmustern im Kontext von Krisen-Erfahrungen\, den Mo
 tiven und Konsequenzen des Digitalisierungsprozesses sowie stadt- und 
 architektursoziologischen Fragen.<br>\nBerufliche Homepage: <a class=m
 oz-txt-link-freetext href=https://katho-nrw.de/baum-markus-dr-phil>htt
 ps://katho-nrw.de/baum-markus-dr-phil</a></p>\n<p>Andreas Stahl arbeit
 et als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Autoritarismus ins Aus
  stellen“ am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) i
 n Aachen. Er ist seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig u
 nd Mitherausgeber der Sammelbände „Konformistische Rebellen“ (2020)\, 
 „Probleme des Antirassismus“ (2022)\, „Subjekt und Befreiung“ (2022)\,
  „Erinnern als höchste Form des Vergessens?“ (2023) sowie „Gesichter d
 es politischen Islam“ (2023).</p>\n<p>Eckdaten auf einen Blick:<br>\nW
 as: Vortrag &#8222\;Ein Geheimplan hinter allem &#8211\; Verschwörungs
 denken und Antisemitismus vor dem Hintergrund von Krisenerfahrungen un
 d Kontrollverlusten&#8220\;<br>\nWer: Prof. Dr. Markus Baum und Andrea
 s Stahl\, Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien an der Kath
 olischen Hochschule NRW<br>\nWann: Donnerstag\, 26. September 2024\, 1
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